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Neue BGE-Atombehörde: Heinen-Esser wird Leiterin

Peine Neue BGE-Atombehörde: Heinen-Esser wird Leiterin

Peine. Jetzt steht es fest: Leiterin der neuen Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE), die nach jahrelangem Werben in Kürze ihren Hauptsitz in Peine haben wird (PAZ berichtete), soll die CDU-Politikerin Ursula Heinen-Esser (50) werden.

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Die neue BGE soll auf Dauer auf dem Gelände der Peiner DBE an der Eschenstraße nahe der Autobahn 2 angesiedelt werden. Zuerst zieht die Bundesgesellschaft aber im Unternehmenspark II an der Woltorfer Straße ein (kl. Bild).  Ursula Heinen-Esser wird an der Spitze der Gesellschaft stehen. 

Quelle: Archiv (3)

Das bestätigten die Peiner Bundestagsabgeordnete Ingrid Pahlmann und Bürgermeisterkandidat Andreas Meier (beide CDU) gestern. Pahlmann sagte auf PAZ-Anfrage: „Ich bin sehr glücklich, dass Ursula Heinen-Esser die Verantwortung für die BGE übernimmt, denn sie ist eine freundliche und kompetente Kollegin.“ Auch Andreas Meier zeigte sich zufrieden: „Frau Heinen-Esser hat nicht nur als Co-Vorsitzende der Endlager-Kommission ihre Fähigkeiten bewiesen. Ich freue mich darauf, ihr das schöne Peine zu zeigen und was sich hier noch alles entwickeln wird.“

Im Bundesumweltministerium werden derzeit die organisatorischen Voraussetzungen für die Ansiedlung der neuen Atombehörde in Peine geschaffen, die für die Lagerung von radioaktiven Stoffen zuständig ist. Zunächst wird die BGE demnach mit etwa 25 bis 30 Mitarbeitern Büros im Unternehmenspark II (UPP II) an der Woltorfer Straße beziehen. Der Mietvertrag mit der Stadt Peine ist bereits unterschrieben.

Später ist ein Umzug an die Eschenstraße, dem Sitz der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), möglich. Dort hält die Stadt Peine zwei Grundstücke mit einer Fläche von 33.345 Quadratmetern für einen möglichen Neubau frei. Ein Umzug ist aus rechtlichen Gründen allerdings erst dann möglich, wenn die DBE in die BGE überführt wurde. Im ersten Schritt soll allerdings die Asse GmbH von der BGE übernommen werden, es folgen die den Bereich Atommüll betreffenden Teile des Bundesministeriums für Strahlenschutz und dann die DBE.

Zur Person: Ursula Heinen-Esser

Die gebürtige Kölnerin Ursula Heinen-Esser (50) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Sie ist seit Januar 2015 Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau mit Sitz in Bad Honnef und Co-Vorsitzende der Endlager-Kommission.

Von 2007 bis 2009 war sie Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und von 2009 bis 2013 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Heinen-Esser absolvierte ein Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität zu Köln, das sie 1990 als Diplom-Volkswirtin beendete. Sie ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Ihr Vater ist der Historiker Ernst Heinen.

tk

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Peine
Unternehmenspark II an der Woltorfer Straße: Hier wird die BGE unter der Führung von Ursula Heinen-Esser zunächst in Peine einziehen.

Peine. Weitere Personalien für die neue Bundesgesellschaft für Entsorgung (BGE) in Peine wurden gestern vom Bundesumweltministerium bekannt gegeben. Neben der Vorsitzenden Geschäftsführerin Ursula Heinen-Esser (PAZ berichtete) werden auch Dr. Ewold Seeba und Professor Dr. Albert Lennartz dem Führungsgremium der Atombehörde angehören.

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