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Netto-Räuber (22) legt Revision gegen Urteil ein

Peine Netto-Räuber (22) legt Revision gegen Urteil ein

Peine. Zu einer Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren Haft ist ein 22-Jähriger vom Landgericht Hildesheim verurteilt worden, weil er gemeinsam mit zwei weiteren Männern im April die Netto-Supermärkte in Stederdorf und Telgte überfallen hatte (PAZ berichtete). Gegen das Urteil hat dieser nun Revision eingelegt.

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Gericht: Netto-Räuber (22) legt Revision gegen Urteil ein.

Quelle: Archiv

Der Bundesgerichtshof (BGH) muss jetzt anhand von Akten und Protokollen prüfen, ob es bei dem Prozess Verfahrensfehler gab und ob der Straftatbestand korrekt angewandt wurde, so der Sprecher. Sollte der BGH der Revision stattgeben, würde der Fall noch einmal neu am Landgericht verhandelt, aber vor einer anderen Strafkammer. Das schreibt das Gesetz vor.

Jeder habe das Recht, das Rechtsmittel Revision einzulegen und damit vor das oberste Gericht in Karlsruhe zu ziehen, erklärt der Sprecher. Die Erfolgsaussichten seien kaum einzuschätzen. In der Regel müsse mit einer Bearbeitungszeit von rund sechs Monaten am BGH gerechnet werden.

Der 22-Jährige bleibe während der Prüfung des Falles in Haft. Seine Mittäter, ein 19-Jähriger und 22-Jähriger, die zu zwei Jahren und zehn Monaten beziehungsweise dreieinhalb Jahren Haft verurteilt wurden, haben ihre Strafen akzeptiert, die Urteile sind damit rechtskräftig.

Die drei Männer hatten in dem Prozess am Landgericht gestanden, im April die Netto-Märkte in Stederdorf und Vöhrum überfallen und dabei insgesamt 13 100 Euro erbeutet zu haben. Die Angeklagten hatten jeweils zu zweit, maskiert und mit Schreckschusswaffe sowie Brechstange ausgerüstet, die Mitarbeiter bedroht und sich den Tresor öffnen lassen. Ein dritter Mann wartete jeweils vor der Tür.

Die Täter flogen schließlich auf, weil sie es bei ihrem zweiten Überfall in Telgte versäumt hatten, wie beim ersten Mal das Autokennzeichen abzuschrauben. Eine Mitarbeiterin hatte sich das Kennzeichen gemerkt.Bei der Durchsuchung der Wohnung des Kfz-Halters stießen die Beamten auf einen Teil des Tatwerkzeugs. Wenig später klickten die Handschellen. Während der Verhandlung stellte sich auch heraus, dass der 22-Jährige seine Berufsausbildung bei Netto absolviert und im Anschluss auch einige Zeit bei dem Discounter gearbeitet hatte.

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