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Naturschutzverbände: Kuklik soll im Amt bleiben

Kreis Peine Naturschutzverbände: Kuklik soll im Amt bleiben

Die Peiner Naturschutzverbände, die der Kreisnaturschutzbeauftragte Hans-Werner Kuklik vertritt, stehen hinter ihm. „Ich würde mir wünschen, dass er noch eine Amtszeit übernimmt“, sagt Uwe Schmidt, Vorsitzender des Nabu-Kreisverbandes.

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Kreistag Peine: Die Politik muss entscheiden, was aus dem Kreisnaturschutzbeauftragten wird.

Quelle: A

Kreis Peine. Eine Aufgabe des Kreisnaturschutzbeauftragten ist die Vermittlung zwischen Naturschutzverbänden und dem Landkreis - zwischen ehrenamtlichem und amtlichem Naturschutz also. Außer dem Naturschutzbund Nabu gehören dazu die Bürgerinitiative für Umweltschutz Hohenhameln, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Avison und die Peiner Bio-AG. Kuklik ist gleichzeitig Vorsitzender der Bio-AG.

Einen Vermittler brauche es in Zukunft nicht mehr, schreibt Kreisbaurat Gemba in seinem internen Brief an die Politik. Nabu-Vorsitzender Schmidt sieht das ganz anders: „Ich habe das Gefühl, dass es vom Kreis nicht gewünscht ist, dass wir Verbände zusammenarbeiten. Zum Teil kommen wir uns vor, wie unerwünschte Bittsteller. Manchmal ist es ein bisschen schwierig. Aber es gibt auch viel Zusammenarbeit, die gut klappt.“ Daran habe auch Kuklik seinen Anteil. „Er macht seinen Job gut.“

Aber nicht nur die Vermittlung zwischen Verbänden und Landkreis gehöre zu seinen Aufgaben, sagt der ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte Kuklik: „Ich berate genauso die Legislative, also Politiker. Und vermittle für die Bürger und versuche, das Bewusstsein für den Naturschutz zu fördern.“

Trotz alledem sei die ehrenamtliche Stelle unnötig - so sieht es jedenfalls der Kreisbaurat. Gemba wollte sich auf Anfrage der PAZ nicht weiter zu dem Schreiben äußern. Nur so viel: „Mein Schreiben ist an die Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenden Parteien/Fraktionen in Person gerichtet und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.“ Mit Kuklik habe er mittlerweile aber eine Aussprache geführt.

Landrat Franz Einhaus (SPD) war die vergangenen Tage über nicht für eine persönliche Stellungnahme zu erreichen. Dafür meldete sich Landkreissprecher Henrik Kühn. Über die Personalie - also ob Hans-Werner Kuklik noch eine Amtszeit als Naturschutzbeauftragter bestellt oder die Stelle abgeschafft werden soll - habe letztlich die Politik und nicht die Verwaltung zu entscheiden. Und Kühn weiter: „Das Ergebnis kann nicht prognostiziert werden.“ Es stünden aber „umfängliche weitere Beratungen an, wie mit der Thematik auf längere Sicht umgegangen werden soll“.

js

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