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Nanchang: Peiner Brauerei stellt Härke Pils vor

Peine Nanchang: Peiner Brauerei stellt Härke Pils vor

Kreis Peine. Wenn an diesem Samstag, 23 April, die nächste Delegation aus dem Peiner Land in Richtung chinesischer Partnerstadt Nanchang startet, ist auch ein Stück Peiner Brauerkunst mit an Bord.

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Fahren mit großen Hoffnungen nach Nanchang (v.l.): Matthias Möhle, Melitta Arz, Ulrich Meiser und Thorsten Ahrens.

Quelle: Thorsten Pifan

Denn Ulrich Meiser, Geschäftsführer der Brauerei Härke, wird einige Kostproben des Peiner Gerstensafts im Gepäck haben.

„Die Möglichkeit, bei einer Delegation aus Peine mit nach Nanchang zu fahren, ist für uns sehr erfreulich“, sagte Meiser. Das Einbecker Bier ist in China bereits vertreten und wird in Shanghai über einen dortigen Importeur eingeführt. „Die Chinesen trinken gern dunkle Biere, deshalb haben wir Einbecker Dunkel und Bockbier im Programm“, so Meiser. Nun will er aber das Peiner Härke Pils anbieten. „Das ist hier unser Flaggschiff“, sagte er.

Um ein Produkt auf dem chinesischen Markt zu platzieren, braucht es einen langen Atem. „Zuerst muss man die Firma registrieren lassen, dann das Produkt und letztlich müssen wir für jede Charge eine Untersuchung vorlegen, dass sie unbedenklich ist“, erklärte Meiser.

Mit dabei ist auch Professor Thorsten Ahrens von der Ostfalia. Er will in China vermitteln, dass erneuerbare Energien auch ohne Förderung wirtschaftlich eingesetzt werden können. Unter Ahrens Regie laufen auf dem Ilseder Hüttengelände in Kooperation mit der Wito die Versuchsanlagen für Biogas und Biokohle. Spannend für Ahrens ist das Thema, weil China offenbar Interesse an Biogas-Anlagen hat und die Weltbank aktuell den Bau solcher Anlagen im Reich der Mitte mit rund 60 Millionen Euro fördert.

Leiter der neunköpfigen Delegation, die für eine Woche unterwegs ist, ist der Landtags- und Kreisabgeordnete Matthias Möhle (SPD): „Wichtig ist, dass wir in China Chancen nutzen, und wir über das Peiner Land Produkte in China platzieren, bevor es jemand anders macht.“ Dass es auch wirtschaftliche Kontakte gebe, begrüßte Möhle als Landtagsabgeordneter besonders: „Das ist etwas, was wir als Land erwarten, dass Wissenschaft auch Kontakte in andere Märkte knüpft“, sagte er.

pif

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