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Nachwuchs gesucht: In Peine gibt es zu wenige Köche

Peine Nachwuchs gesucht: In Peine gibt es zu wenige Köche

Peine. „Ich schätze, dass jeder Betrieb im Landkreis Peine, der Köche ausbildet, noch einen Ausbildungsplatz zu vergeben hat“, sagt Torsten Kowohl vom Dehoga-Kreisverband Peine und bestätigt damit Zahlen der Handelskammer: Gab es in 2004 noch 17 000 Koch-Azubis, waren es im vergangenen Jahr noch 9 000. Für Restaurants und Hotels in Peine heißt das, „dass es noch mindestens zehn Ausbildungsplätze gibt, die zum 1. August nicht besetzt werden konnten“, so Kowohl.

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Nico Thranitz, Auszubildender als Koch im Theaterrestaurant der Peiner Festsäle, an seinem Arbeitsplatz.

Quelle: in

Gründe für den deutlichen Rückgang sieht er unter anderem im Konsumverhalten vieler Jugendlicher. „Wenn die einzigen Restaurantbesuche bei Fastfoodketten sind, kennen junge Leute keine echten Gaststätten mehr“, sagt er.

Für ihn liegt der Reiz des Berufs in der Teamarbeit. „Köche müssen außerdem kommunikativ sein, denn nur so kann der reibungslose Ablauf von der Küche bis zum Gast gewährleistet sein“, sagt Kowohl.

Weitere Fähigkeit für angehende Köche: Mathematik - Kopfrechnen darf kein Problem sein, das Umrechnen von Maßeinheiten genauso wenig. Außerdem sollte ein gewisses Sprachtalent vorhanden sein. „Die Küchensprache ist immer noch Französisch“, sagt Kowohl. Das heißt auf der anderen Seite, dass Koch ein internationaler Beruf ist. „Sie können nach der Ausbildung dort arbeiten, wo andere Urlaub machen - auf einem Kreuzfahrtschiff oder auch in Ferienanlagen“, sagt Kowohl.

In seinem Restaurant in den Peiner Festsälen beginnt für Nico Thranitz nun das dritte Lehrjahr als Koch. „Ich würde immer wieder diese Ausbildung beginnen“, sagt er rückblickend. „Kein Tag ist wie der andere, im Moment planen wir ein Tapas-Büfett. Die spanische Küche ist bunt, es gibt Fisch, Fleisch das macht Spaß“, sagt er.

„Natürlich arbeitet man, wenn andere frei haben, aber bislang hatte ich damit kein Problem, man muss sich nur gut organisieren“, so Thranitz. Montags hat er zudem meist frei. In seinem Jahrgang sind noch 16 Auszubildende, angefangen haben sie mit knapp 30 Leuten. „Man muss unbedingt vorher ein Praktikum machen“, rät Kowohl daher.

in

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