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Nach Verkauf der Peiner Brauerei: 28 Härke-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Peine Nach Verkauf der Peiner Brauerei: 28 Härke-Mitarbeiter bangen um ihre Jobs

Peine. Um ihre Arbeitsplätze bangen die 28 Härke-Mitarbeiter, nachdem die Insolvenzverwalterin Karina Schwarz angekündigt hat, dass Einbecker die insolvente Peiner Brauerei übernehmen wird. Laut Gewerkschafts-Angabe sollen nur neun bis zwölf Angestellte bei Härke bleiben können.

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Blick auf das Härke-Sudhaus in Peine.

Quelle: js

„Die Stimmung bei uns ist schlecht, da niemand genau weiß, wie es weitergeht“, sagte Marcus Frie aus dem fünfköpfigen Härke-Betriebsrat. Der Betriebsrat hat sich gestern zusammengesetzt, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Es sei ganz wichtig, dass so schnell wie möglich ein Treffen mit der Insolvenzverwalterin Schwarz stattfinde. Frie weiter: „Wir fühlen uns schlecht informiert und wollen wissen, wie hier die nächsten Schritte aussehen.“

Unterstützung erhält der Härke-Betriebsrat von Manfred Tessmann, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Er sagte: „Wir werden uns nächste Woche zusammensetzen, um das weitere Vorgehen abzusprechen. Nach meinen Informationen werden nur neun bis zwölf Mitarbeiter bei Härke bleiben können.“ Sicher sei: Die Bereiche Verwaltung und Logistik fallen weg – das werde die Brauerei in Einbeck übernehmen.

Tessmann möchte danach mit dem Härke-Betriebsrat und der Insolvenz-Verwalterin einen Sozialplan erstellen, „der die Abfindungen der ausscheidenden Mitarbeiter regelt“. Das seien in der Regel drei Monatsgehälter. Der Gewerkschafter fragt sich, was die Einbecker Brauerei zukünftig in Peine plant. Dazu gebe es von der Geschäftsführung noch keine Informationen. „Es macht aus meiner Sicht keinen Sinn, wenn man hier Härke-Bier braut und dann zum Abfüllen nach Einbeck hin- und herfährt. Da ist der Transport doch auf Dauer zu teuer und rechnet sich nicht“, so Tessmann. Bestes Beispiel: Die Einbecker hätten vor wenigen Jahren die Göttinger Brauerei aufgekauft und relativ schnell das Brauen in Göttingen eingestellt – das könne auch in Peine drohen.

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