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Nach Meisterschaft: Spielmannszug wünscht sich mehr Anerkennung

Peine Nach Meisterschaft: Spielmannszug wünscht sich mehr Anerkennung

Peine. Es war ein Riesenerfolg: Im Juli gewann der Spielmanns- und Hörnerzug Peine die deutsche Meisterschaft der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände in Rastede. Doch in Peine blieben aus Sicht des Vereins Anerkennung und Würdigung aus.

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Jörg Szydlowski (l.), geschäftsführender Vorstand beim Spielmanns- und Hörnerzug Peine und Heinz Möllering, dessen Tochter dort spielt, zeigen die Meister-Urkunde und das Schreiben der Stadt.

Quelle: Michael Lieb

Von der Stadt habe es lediglich einen „lapidaren Glückwunsch-Brief“ gegeben, sagt Heinz Möllering, dessen Tochter in der Gruppe spielt. Aus seiner Sicht wäre ein Empfang beim Bürgermeister angemessen gewesen.

„Leider ist bis heute keine Einladung eingegangen, was wohl daran liegt, dass der Bürgermeister (Michael Kessler, Anm. der Red.) aus seinem Amt ausscheidet und nicht mehr auf Stimmenfang gehen muss. Er müsste sich doch freuen, dass die Meisterschaft nach Peine geholt wurde“, erklärt Möllering. Enttäuscht ist auch Jörg Szydlowski vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins: „Ich hätte mir schon gewünscht, dass da etwas mehr kommt.“

In Peine habe der Spielmanns- und Hörnerzug aber wohl grundsätzlich einen schweren Stand. „Wir würden zum Beispiel gern am Peiner Freischießen teilnehmen und in der Spielmannszug-Gemeinschaft mitmachen. Wir haben schon Gespräche mit den Bürgerschaffern und den Hauptleuten angeboten, doch daraus ist bisher nichts geworden“, sagt Szydlowski, der sich mehr Anerkennung für seinen Verein wünscht. Nach seiner Kenntnis seien der TSV Bildung 1978 und 1980 sowie der Jugendzug des TSV Bildung 1993 nach dem Gewinn der deutschen Meisterschaft auch ins Rathaus eingeladen worden.

Dass bei der Meisterschaft in Rastede nur zwei Züge in der Kategorie „A7 - Traditionsspielleutekorps“ angetreten waren, schmälert den Erfolg aus seiner Sicht nicht: „Es hatten sich mehrere Züge qualifiziert, aber sind nicht angetreten. Außerdem muss im Vorfeld bei der Qualifikation über die Landesmeisterschaft eine bestimmte Punktzahl erreicht werden. Und um die zu bekommen, muss man schon etwas können.“

Und was sagt die Stadt dazu? „Eine höherrangige Ehrung als ein Glückwunschschreiben des Bürgermeisters ist im Falle des Spielmanns- und Hörnerzuges nicht üblich und vergleichbare Fälle hat es in der Vergangenheit auch nicht gegeben. Es gibt naturgemäß keine Richtlinien für solche Fälle“, teilte die Sprecherin der Stadt, Petra Neumann, mit. Und weiter: „Da die Entscheidung, ob eine Ehrung in das Goldene Buch der Stadt Peine erfolgen darf oder nicht, neutral zu prüfen und zu entscheiden ist, wird die Aussage von Herrn Möllering zum ,Stimmenfang‘ seitens der Stadt und dem Bürgermeister nicht weiter kommentiert - ich bitte um Verständnis.“

mic

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