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Nach Drogenhandel: Vier Peiner verurteilt

Peine Nach Drogenhandel: Vier Peiner verurteilt

Peine. Eine Frau (30), zwei 25-jährige Frauen und ein Mann (30) mussten sich vor dem Amtsgericht verantworten. Ihnen wurde vorgeworfen, zum Jahreswechsel 2014/2015 in ihrer Peiner Wohnung ein Kilo Marihuana verpackt und für den Weiterverkauf vorbereitet zu haben.

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Den Angeklagten wurde der Handel mit Marihuana vorgeworfen.

Quelle: oh

Später soll noch eine zweite Lieferung mit 500 Gramm derselben Droge erfolgt sein. Nekommen hätten sie das Marihuana von einem Mittelsmann aus Ilsede, der wiederum gemeinsame Sache mit einem Bekannten gemacht habe. Es gab nach Geständnissen eine Bewährungsstrafe und zwei Geldstrafen.

Die Aussagen der Angeklagten und Zeugen glichen sich. Als jedoch der Mittelsmann in den Saal berufen wurde, musste die Verhandlung kurz unterbrochen werden, da er nicht anwesend war. Kurz daraufhin wurde er von zwei Polizeibeamten gebracht. Der Ilseder sagte daraufhin, dass es sich lediglich um eine Lieferung mit 500 Gramm gehandelt hätte, und es keine zweite gab. Doch der Wahrheitsgehalt dieser Aussage wurde bezweifelt, der Ilseder muss sich auch noch juristisch verantworten.

Aufgrund der Suchtproblematik der 30-jährigen Peinerin und ihrer Behandlung mit Psychopharmaka beantragte ihr Anwalt ein Gutachten erstellen zu lassen, das die Schuldfähigkeit seiner Mandantin in Frage stelle. Dies wurde genehmigt. Bezüglich der drei verbliebenen Angeklagten forderte der Staatsanwalt folgende Urteile: „Im Fall des 30-jährigen Angeklagten liegt aufgrund des Verkaufs der Drogen kein minder schwerer Fall mehr vor.“ Er forderte eine Strafe in Höhe von einem Jahr und vier Monaten, die mit 150 Arbeitsstunden zur Bewährung ausgesetzt werden könne. Und im Fall der beiden 25-Jährigen stellte er die Strafe in Höhe von 200 und 150 Tagessätzen zu je zehn Euro auf. „Aufgrund des umfassenden Geständnisses der Angeklagten ist dieses Strafmaß angemessen.“ In seinen Urteilen folgte der Vorsitzende Richter der Staatsanwaltschaft.

jaw

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