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Nach Concordia-Unglück: Ehepaar auf erneuter Kreuzfahrt

Kreis Peine Nach Concordia-Unglück: Ehepaar auf erneuter Kreuzfahrt

Sie hatten Glück im Unglück und entkamen nur knapp der Schiffskatastrophe des gekenterten Kreuzfahrtdampfers Costa Concordia (PAZ berichtete): Mittlerweile haben Anita und Joachim Teske eine weitere Seereise mit derselben Reederei unternommen - und haben Sicherheitsverbesserungen wahrgenommen. Die Solschener hoffen dennoch auf eine gerechte Strafe für den aktuell vor Gericht stehenden Kapitän Francesco Schettino.

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Anita Teske mit einem Erinnerungsbild an ihre jüngste Kreuzfahrt – ihr Mann Joachim ist hier nicht auf dem Foto, war aber dabei.

Quelle: ck

Rückblick: Das Ehepaar hätte eigentlich auf dem im Januar 2012 gekenterten Schiff sein sollen - gemeinsam mit seinen Wolfsburger Verwandten. Weil aber Joachim Teskes Personalausweis abgelaufen war, mussten die beiden auf den nachgesendeten Reisepass warten. Einen Tag nach Ablegen der Concordia wollten die beiden am nächsten Hafen zusteigen. Aber dazu war es nicht mehr gekommen - nachts zuvor lief das Schiff auf Grund und kenterte.

Teskes Verwandte waren jedoch an Bord und erlebten das Unglück am eigenen Leib. Gabriele Teske leidet noch heute psychisch unter den Folgen.

Für sie kommt eine weitere Kreuzfahrt momentan nicht infrage.

Schettinos Ausreden für seine Flucht vom Schiff seien ein Schlag ins Gesicht für alle Beteiligten, so Anita Teske. Sie und ihr Mann haben dennoch alle Skepsis sprichwörtlich über Bord geworfen und sind erneut in See gestochen. Als Außenbetrachter verarbeite man ein solches Drama anders und schneller als die direkten Opfer, meint die Solschenerin.

„Für unseren Reiseausfall haben wir von der Reederei einen Gutschein für eine weitere Kreuzfahrt bekommen“, so Anita Teske. So ging es auf der Costa Pacifica ab Barcelona durchs Mittelmeer - auf einer anderen Route als die der Costa Concordia.

Nach ihrer Meinung habe das dramatische Ausmaß der Havarie auch an dem schlecht geschulten Personal gelegen sowie an der mangelnden Einweisung der Passagiere in die Sicherheitsvorkehrungen. Ob die Bordcrew nun besser ausgebildet sei, könne Anita Teske nicht sagen. „Aber die Sicherheitsübungen mit den Passagieren werden deutlich ernster genommen“, sagt sie. Obwohl das Ehepaar bei seiner jüngsten Kreuzfahrt erst später zugestiegen sei, wurde am selben Tag noch eine Seenotrettungsübung geprobt . Das wäre vor dem Unglück nicht der Fall gewesen, ist sich die Solschenerin sicher.

Trotz zweimaligen raueren Seegangs habe sie sich stets wohlgefühlt auf ihrer Reise übers Meer.

ck

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