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Nach Attacke der SPD: Peiner Stadt-CDU bleibt gelassen

Peine Nach Attacke der SPD: Peiner Stadt-CDU bleibt gelassen

Nach der Attacke des SPD-Stadtverbands-Chef Klaus Saemann (PAZ berichtete) zeigt sich CDU-Stadtverbandsvorsitzender Andreas Meier völlig überrascht. Saemann hatte die Verzichtserklärung der CDU, einen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 25. Mai aufzustellen, stark kritisiert.

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Bürgermeister-Wahl: Am 25. Mai wird in Peine entschieden, ob Michael Kessler weitere zwei Jahre im Amt bleibt.

Quelle: A

„Uns vorzuhalten, dass wir unsere Entscheidung undemokratisch gefällt haben, entbehrt jeglicher Grundlage“, sagte Meier. „Herr Saemann kann darauf bauen, dass wir rechtliche und demokratische Grundlagen beherrschen - und auch beachten“, so Meier weiter. „Im Übrigen scheint die angeprangerte Verfehlung bei den Grünen nicht so schwerwiegend zu sein, denn die stehen mit ihrem Verzicht eines Kandidaten bei Herrn Saemann nicht an dem Pranger“. Etwas seltsam, findet Meier.

„Eine Stadt wie Peine als hauptamtlicher Bürgermeister zu führen und zu vertreten, ist“, laut Meier, „eine so verantwortungsvolle Aufgabe, der es nur gelingt, gerecht zu werden, wenn Kandidaten darauf zu 100 Prozent vorbereitet sind. Wir halten es der Peiner Bevölkerung gegenüber für ehrlicher, unsere ausgewählte Person daher noch weiter vorzubereiten und aufzubauen und das auch völlig unaufgeregt darzulegen. Im Übrigen ist auch dies ein Stück weit Demokratie und die Geeignetheit kann ich schon jetzt allemal bestätigen“, sagte Meier schmunzelnd.

„Zudem stellen wir jemanden auf, der hier verwurzelt ist, sich mit seiner Heimatstadt verbunden fühlt und wollen nicht in der Umgebung nach einem suchen, der sich das vorstellen kann“, so Meier. „Wir beglückwünschen die SPD, dass sie selbst auf eine Fülle von eigenen Kandidaten zurückgreifen kann. Wir hätten es als Herausforderung gesehen, gegen Saemann selbst, als einen der vielen Benannten, anzutreten. Dieser zieht es ja aber vor, für zwei Jahre auf den bewährten Bürgermeister Kessler zu setzen“, sagte Meier enttäuscht. „Ich hoffe, dass Saemann sich politisch bis 2016 weiter einbringt und an Format gewinnt, denn bisher ist er ja etwas blass geblieben“.

Auf den Vorwurf, dass die CDU nicht in der Lage sei, sich inhaltlich zu aufzustellen, reagiert Meier gelassen: „Wir machen in Ruhe mit unserem jungen Vorstand weiter, haben genügend Sachthemen, denen wir uns stellen.“

pif

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