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Nabu: Vorschläge für den Schutz von Tieren

Empfehlungen für den Garten Nabu: Vorschläge für den Schutz von Tieren

Noch bestimmen winterliche Bedingungen die heimische Flora und Fauna, doch der nächste Frühling kommt bestimmt. Dies nimmt der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen zum Anlass, Tipps zur Gestaltung eines naturnahen Gartens zu geben. Uwe Schmidt vom Nabu-Kreisverband Peine empfiehlt, alte Nistkästen zu überprüfen und zu säubern und gegebenenfalls neu zu bauen.

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Nistkästen sollten überprüft, gesäubert und gegebenenfalls neu gebaut werden, empfiehlt der Nabu.

Quelle: Archiv

Kreis Peine. Hierbei gelte jedoch, auf geeignete Materialien und die Größe der Behausung zu achten. Kunststoffe sowie behandeltes Holz seien ungeeignet, sie würden den Vögeln schaden. „Wichtig ist es, darauf zu achten, dass die Kästen zu öffnen sind“, erklärt Schmidt.

In Niedersachsen kämpfen die Schwalben ums Überleben. Ihnen kann geholfen werden, indem Nester für Mehl- und Rauchschwalben angebracht werden. Nistkästen für Fledermäuse helfen, Wochenstuben für den Nachwuchs und Tagesquartiere zu bieten.

Gartenbesitzern, die ein wenig Freifläche in ihrer Grünanlage haben, empfiehlt der Nabu, eine naturnahe und artenreiche Wiese oder einen Blühstreifen anzulegen, um zahlreichen Insekten - etwa Bienen - ein Zuhause zu bieten. Bruthecken für Vögel sowie heimische Hecken und Sträucher bieten gute Voraussetzungen für eine hohe Artenvielfalt und Wohlfühlatmosphäre im Garten.

Ein Gartenteich ist zwar arbeitsintensiv, doch auch er trägt zur Abwechslung im Garten bei und bietet einen wunderbaren Platz zur Naturbeobachtung vor der eigenen Haustür. Frösche, Kröten, Molche und Libellen fühlen sich dort wohl, Vögeln dient er als Tränke.

Auch wer nur einen kleinen eigenen Garten, einen Balkon oder eine Terrasse zur Verfügung hat, könne seinen Beitrag zum Naturschutz leisten, wie Schmidt betont: „Sogenannte Insektenhotels sind im Handel in verschiedenen Größen erhältlich oder können ohne großen Aufwand selbst hergestellt werden“, sagt er.

Mit wenigen Mitteln, aus Laub und Reisig etwa, kann eine Igelburg entstehen. Aufgehäuft in einer Ecke, bietet sie Igelmüttern und ihrem Nachwuchs ein ideales Quartier für das Wochenbett. Wer jedoch gern bastelt, kann eine Igelburg aus Holz herstellen. Durch die besondere Eingangsform bietet sie auch Schutz vor streunenden Hunden und Katzen.

Für den Wald- und Gartenbaumläufer empfiehlt der Nabu das Anbringen von speziellen Nistkästen, welche an der Vorderseite offen sind und über seitliche Eingangsschlitze verfügen.

  • Gegen Einsendung von fünf Euro beim Nabu Niedersachsen, Stichwort „Gute Vorsätze“, Alleestraße 36, 30167 Hannover, gibt es eine 30-seitige Bauplansammlung für Nisthilfen und die Broschüre „Gartenlust“.
  • Auch der Nabu-Kreisverband Peine steht für Fragen und Anregungen gern zur Verfügung.

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