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NPD-Aufmarsch: Gegendemo Samstag ab 10 Uhr

NPD-Versammlung NPD-Aufmarsch: Gegendemo Samstag ab 10 Uhr

Peine. Mit einer starken Beteiligung rechnet das Peiner Bündnis für Toleranz bei seiner Gegenveranstaltung zur NPD-Versammlung am morgigen Samstag ab 10 Uhr auf dem Peiner Marktplatz. Laut Mitorganisator und IG-Metall-Gewerkschaftssekretär Frank Raabe-Lindemann werden unter anderen Abordnungen aus Betrieben erwartet, auch aus Nachbarstädten.

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Archivbild von der Gegendemonstration zum Nazi-Aufmarsch 2011 in Peine: Zahlreiche Menschen beteiligten sich an den Aktionen gegen die von der NPD initiierten Kundgebung.

Quelle: Archiv

Vorbereitet ist laut Kripo-Chef Michael Sock auch die Polizei:   „Wir werden mit Beamten aus mehreren Dienststellen vor Ort sein.“

Mit Ausschreitungen oder Zwischenfällen rechnet man wohl nicht ernsthaft: „Bislang gibt es keine Anhaltspunkte für Störungen“, sagte Sock. Zur „Informationsveranstaltung zum Thema Freihandelsabkommen TTIP zwischen der EU und der USA“ der NPD werden etwa 20 Teilnehmer erwartet. Nach den Erfahrungen aus anderen Städten, so Sock, liefen ähnliche Veranstaltungen in der Regel ruhig und friedlich ab.

Die NPD darf ihre Versammlung im Zeitfenster von 10.30 und 13 Uhr durchführen - maximal darf sie anderthalb Stunden dauern, erläutert die Sprecherin der Stadt Peine, Anna Pietschmann. Um die Veranstaltungen und deren Teilnehmer auf dem Peiner Marktplatz räumlich zu trennen, wurde dem Bündnis für Toleranz ein Teil im westlichen Bereich und der NPD eine Fläche im östlichen Bereich zugesprochen. Feste Absperrungen soll es nicht geben, die Bereiche sollen allerdings mit Flatterband abgesteckt werden.

Das Bündnis für Toleranz bietet zu seiner Veranstaltung mindestens vier Redner auf. Gesetzt sind neben Raabe-Lindemann Gerd Meister von der SPD, Peines Superintendent Dr. Volker Menke und die stellvertretende Landrätin Doris Meyermann (Grüne). Dazu soll es Musik geben - entweder vom Band oder auch live gespielt.

Mitorganisatorin Meyermann erläuterte gestern im PAZ-Gespräch, dass sie es für wichtig hält, Flagge zu zeigen: „Es würde mir in der Seele weh tun, wenn die NPD mitten in der Innenstadt ohne Widerstand rechte Parolen skandieren könnte. Was müssten unsere Kinder von uns denken?“

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