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NDR drehte zum Buch „Tatort Peine“ von Bernd Jankowski

Peine NDR drehte zum Buch „Tatort Peine“ von Bernd Jankowski

Peine. Mit seinem Werk „Tatort Peine“ schafft es der Autor und ehemalige PAZ-Redakteur Bernd Jankowski nun auch ins Fernsehen. Ein Filmteam begleitete den 66-Jährigen jetzt für einen Tag und begab sich mit ihm noch einmal auf die Recherchewege für das Buch, in dem er 55 Kriminalfälle aus dem Peiner Land beschreibt.

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NDR-Autorin Inga Sievert im Gespräch mit Buchautor Bernd Jankowski.

Drehort war dabei auch das Verlagshaus an der Werderstraße, in dem Jankowski ab 1970 selbst zunächst als Fotograf und dann als Sportredakteur gearbeitet hat, bevor er zum „Kicker“ wechselte. Vor allem das PAZ-Archiv interessierte NDR-Autorin Inga Sievert. Doch zunächst ging es in die Redaktion, wo das Filmteam Jankowski am elektronischen Archiv drehte. Spannend war es, die Fernsehleute bei der Arbeit zu beobachten: Damit Kameramann Jörg Hieronymus eine Kamerafahrt auf den Akteur machen konnte, setzte er sich kurzerhand auf einen Bürostuhl, den Redakteurin Sievert dann über den Teppich zog.

Ein weiterer Drehort war die Dienststelle der Peiner Polizei. Dort gab Polizei-Sprecher Peter Rathai Auskunft über Kriminalfälle aus der jüngeren Zeit.

Im Archiv der PAZ begannen meist die Recherchen von Jankowski, wie er ihr im Interview berichtet. „Aus den alten Ausgaben der Peiner Allgemeinen versorgte ich mich mit Informationen, Namen, Daten und Fakten“, sagte Jankowski. Mit diesem Wissen begab er sich dann auf die weitere Suche nach Informationen, Zeitzeugen oder Hinterbliebenen der Opfer.

So blätterte Jankowski noch einmal in den alten Zeitungsbänden, die nur wenigen Besuchern zugänglich sind. Interessant auch für die Kollegen vom Fernsehen war der Umgang mit Informationen und Datenschutz in früheren Jahrzehnten. Täter und Opfer wurden dort meistens nicht nur mit vollem Namen genannt, sondern zum Teil auch mit Wohnadresse.

Einen besonderen Raum in dem Fernsehbeitrag wird der Mordfall Yasmin Stieler einnehmen. Die junge Frau war 1996 ermordet worden. Der Täter konnte bis heute nicht überführt werden.

Wie den meisten Journalisten fiel es Jankowski während der Dreharbeiten immer wieder schwer, die Seiten zu wechseln und von der Rolle des Fragestellers in die des Interviewten zu schlüpfen - und so war er am Ende froh, als das Team aus dem engen und dunkler Archivkeller wieder ans Tageslicht kam.

  • Ein Sendetermin für den Beitrag, der rund drei bis vier Minuten lang werden wird, steht noch nicht fest. Voraussichtlich wird er Ende September/ Anfang Oktober im NDR-Fernsehen gezeigt.

von Thorsten Pifan

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