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NDR-„Intensivstation“ gastierte im Forum

Peine NDR-„Intensivstation“ gastierte im Forum

Peine. Mit bissiger Satire, hochkarätigem Kabarett und staubtrockenem Humor nahmen die „Mitarbeiter“ der NDR-Info-Sendung „Intensivstation“ am Sonntagabend in Peine die Ereignisse des zurückliegenden Monats aufs Korn.

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Auf der Bühne: Moderator Axel Naumer, Antonia von Romatowski, Jean-Michel Räber und Horst Evers - die NDR-Info-Intensivstation.

Quelle: Isabell Massel

Ob Volkswagen-Affäre, Terroranschläge oder Fifa-Skandal - nichts blieb unerwähnt aus diesem so ereignisreichen November. Vor fast ausverkauftem Saal im Forum blieb zudem kein Auge trocken.

Zunächst wärmte Moderator Axel Naumer das Publikum ein bisschen auf. „Wenn Sie nicht wissen, ob Sie lachen sollen, machen Sie das einfach mal präventiv - im Zweifel ist es lustig. Sie schauen auch alle sehr interessiert, aber wir machen kein Fernsehen, deswegen müssen wir Sie hören. Wenn das nicht klappt, gehen wir einfach, auch mittendrin“, drohte der Moderator. Doch die Sorge war unbegründet. Das Feuerwerk an hintergründigen Witzen und Wortspielen, das während der Aufzeichnung folgte, führte unweigerlich zu schallendem Gelächter und lautem Szenenapplaus.

Tiefschwarzen Humor hatte der kurzfristig eingesprungene Till Reiners zu bieten, als er fiktive Werbesprüche für unbeliebte Berufe zitierte: „Organhändler - wir holen das Beste aus Ihnen raus. Kidnapper - wir wissen, was Ihnen wichtig ist. Gott - und was schaffst du in sieben Tagen?“ Kabarettist Horst Evers nahm sich das heikle Thema Terror und die deutsche Antwort darauf vor. „Was machen wir? Wir gründen einen Verein und denken uns Wortspiele aus, mit denen wir die Dschihadisten fertig machen. Zwei Dinge, die wir nie vermissten, die Diddl-Maus und Dschihadisten. Ups, ich möchte jetzt keinen Ärger mit dem Erfinder der Diddl-Maus bekommen“, scherzte er.

Echten Lokalbezug hatte dann der Harry-Stahl-Krimi, den Evers und Reiners gemeinsam mit Antonia von Romatowski und Jean-Michel Räber als Live-Hörspiel darboten. Es ging um ein mysteriöses Fischsterben im Mittellandkanal, ausgelöst durch eine Manipulation am Vulkan im Schokoladenmuseum. Für den richtigen Ton sorgte hier die Liveband gemeinsam mit Nina Wurman.

Nach fast zwei Stunden waren die Lachmuskeln der Zuschauer fast schon überlastet. Doch das hielt das Publikum aber nicht davon ab, dem gesamten Ensemble mit lang anhaltendem Applaus und lautem Jubel für den humorvollen Sonntagabend zu danken.

nic

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