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Mutter (20) griff Kinder mit Pfefferspray an

Peine Mutter (20) griff Kinder mit Pfefferspray an

Peine. Heftige Eskalation eines Streits auf dem Kinderspielplatz an der Braunschweiger Straße in Peine: Dort hatte eine 20-jährige Mutter Pfefferspray gegen Kinder und eine Rollstuhlfahrerin (20) eingesetzt.

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Der Spielplatz an der Braunschweiger Straße: Hier eskalierte am Sonntagabend die Gewalt. Eine 20-jährige Mutter griff Kinder und eine Rollstuhlfahrerin (20) mit Pfefferspray an. Die Opfer erlitten Reizungen im Gesicht.

Quelle: pif

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 19.35 Uhr und sorgte gestern auch bundesweit für Schlagzeilen. Die Beschuldigte ärgerte sich über andere Kinder, die – ihrer Meinung nach – beim Ballspielen keine Rücksicht auf ihr Kleinkind  (1) nahmen und auch nicht auf sie hörten, nachdem sie die fußballspielenden Kinder aufgefordert hatte, rücksichtsvoller zu sein.

Bei der Pfefferspray-Attacke wurden drei Kinder im Alter zwischen elf und 15 Jahren verletzt. Zudem setzte die Mutter das Spray gegen eine andere Mutter ein, die im Rollstuhl sitzt.

Die Rollstuhlfahrerin sagte dem Nachrichtendienst Nonstop-News: „Mein Augen haben gebrannt, und ich konnte die nicht aufmachen. Ich konnte nicht atmen, ich habe immer noch Angst.“ Deren Mutter äußerte sich als Zeugin. Sie erklärte: „Auf einmal hat sie (Anm. der PAZ: die Beschuldigte) das Spray herausgenommen und direkt über die Kinder gesprayt. Sechs bis sieben Sekunden – dreimal. Wir wussten nicht, was wir machen sollten.

Wir haben danach Anzeige bei der Polizei gestellt, und dann ging es ins Krankenhaus. Meine Tochter kann nicht schlucken, es brennt bei ihr. Wir mussten jetzt wieder zum Arzt. Es tut mir immer noch weh, wenn ich daran denke. Ich kann die Menschen nicht verstehen: Mein Kind sitzt im Rollstuhl und kann sich nicht mal wehren.“ Nach PAZ-Informationen sind mindestens zwei der drei Kinder für zwei Tage krankgeschrieben und können wegen der Augenreizungen die Schule nicht besuchen.

Peines Polizei-Sprecher Peter Rathai sprach von einem ungewöhnlichen Vorfall. Eine ähnliche Eskalation von Gewalt habe es seiner Kenntnis nach auf einem Kinderspielplatz im Peiner Land noch nicht gegeben. Das habe eine andere Qualität. Die beschuldigte Mutter (20) verließ mit ihrem knapp einjährigen Kind nach der Attacke umgehend den Spielplatz. Zeugen verfolgten die Frau und das Kind jedoch bis zu deren Wohnung und informierten anschließend die Beamten der Peiner Polizei über deren Aufenthaltsort.

Auf Befragung der Polizei räumte die 20-Jährige ein, dass sie das Pfefferspray eingesetzt habe. „Weiter äußerte sie sich aber nicht zu der Sache“, sagte Rathai. Bisher muss sich die Polizei daher auf die Aussagen der Zeugen stützen, die auf dem Spielplatz von der Polizei angetroffen wurden. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen die Mutter ein. „Wir werden jetzt die Zeugen noch einmal intensiv und einzeln zur Vorgeschichte befragen“, so Rathai. Ziel sei es, möglichst genau zu klären, wie es zu der ungewöhnlichen Gewalt-Eskalation hat kommen können.

pif

Der Text wurde aktualisiert

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