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„Mut kommt dann, wenn die Not groß genug ist!“

Peiner Kaufmannsgilde „Mut kommt dann, wenn die Not groß genug ist!“

Morgensprache der Peiner Kaufmannsgilde: Sparkassen-Vorstand Jürgen Hösel fordert Ausgaben-Disziplin des Staates.

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Vorstand und Mitglieder der Peiner Kaufmannsgilde (von links): Wilfried Grobe, Ole Siegel, Jürgen Hösel, Joachim Meyer, Gildemeister Ludwig Knolle, Hubert Pflaum und Marc Nowicki.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. Draußen kalter Wind und leichter Schneefall, drinnen mahnende Worte und eine Prise Optimismus: Während der 358. Morgensprache der Peiner Kaufmannsgilde im Theater-Restaurant Festsäle stellte der Vorstands-Vorsitzende der Kreissparkasse Peine, Jürgen Hösel, in einer guten halben Stunde eine brillante Analyse der Finanzkrise und ihrer Folgen vor. Hösels Fazit:

♦Die akute Finanzkrise nähert sich ihrem Ende, aber das Aufräumen innerhalb der Banken werde noch lange dauern.

♦Die Folgen der Finanzkrise auf die reale Wirtschaft waren erheblich, aber mit dem Start in einen neuen Konjunktur-Zyklus werde sich die reale Wirtschaft wieder erholen.

♦Veröffentlichungen über die finanzielle Lage Griechenlands oder Portugals seien besorgniserregend, es gebe aber keinen Grund für Horror-Szenarien.

In Zeiten wie diesen müsse Politik zu Instrumenten greifen, um die Wirtschaft zu stabilisieren, aber auch um das Vertrauen der Menschen in die Staaten aufrecht zu erhalten. Dazu zählen auch unpopuläre Maßnahmen wie die aus seiner Sicht unabdingbare Senkung der Staatsausgaben. Dazu brauche es aber auch den Mut der Regierung, ergänzte der Sparkassenchef: „Mut kommt dann, wenn die Not groß genug ist!“

Mit Blick auf die eigene Branche sagte Hösel, dass sich sowohl die deutschen Sparkassen, als auch die Genossenschaftsbanken als stabile Anker während der Krise erwiesen hätten. Hart ins Gericht ging er mit dem Verhalten vieler Privatbanken, die hoch spekuliert und viel verloren haben und jetzt staatliche Hilfen in unglaublicher Höhe in Anspruch nehmen. Aus seiner Sicht sei die Gefahr weiterer Wirtschaftsblasen in der Bankenlandschaft nicht gebannt.

Gildemeister Ludwig Knolle, der zu Beginn des Abends die Gilde mit ihren 100 Mitgliedern präsentiert hatte, nahm zwei neue Mitglieder auf: die 50-jährige Anja Heise und den 38-jährigen Ole Siegel.

Jörg Schmidt

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