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Musikschüler fliegen für Konzert nach Finnland

Peine Musikschüler fliegen für Konzert nach Finnland

Peine. Die Taschen sind gepackt - und direkt neben den warmen Pullovern liegen die Noten: Heute fliegt das Finnland-Ensemble der Kreismusikschule Peine nach Helsinki zum viertägigen musikalischen Austausch mit dem finnischen Partnerkreis Heinola.

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Generalprobe: (stehend, von links) Marie Pape, Simon Köhler, Marlene Krause und Benedikt Fricke müssen bei der „Bechernummer“ genauso konzentriert spielen wie die Becherakrobaten Jens Witte (sitzend, links) und Kes Kunze.

Quelle: gs

In Helsinki angekommen machen die Peiner eine große Stadttour, bevor es weiter nach Heinola geht. Dort sind die Jugendlichen und ihre Betreuer in Gastfamilien untergebracht. Simon Köhler, Kes Kunze, Marlene Krause, Jens Witte (alle Percussions) haben gemeinsam mit Benedikt Fricke (Percussions, Gitarre, Bass) und Sängerin Marie Pape seit Oktober intensiv für das in Finnland stattfindende Konzert geübt.

Bei der Generalprobe hat alles sehr gut geklappt. Die Musiker bilden den sogenannten „harten Kern“ der Peiner Percussions und sind „im Prinzip immer gut vorbereitet und eingespielt“. Trotzdem ist das von Manfred Menke arrangierte Stück auf den vier Schultischen mit Kochlöffeln eine besondere Herausforderung. Die Finnen können sich beim Konzert am Samstag aber auch auf tolle Gesangdarbietungen wie etwa Adeles „Hello“ freuen. Außer dem Austausch mit der dortigen Musikschule, einem Kulturprogramm - sogar Eisfischen und eine Schnee-Expedition sind geplant - ist aber auch musikalische Arbeit gefragt. Nach nur wenigen Probestunden mit einer Brass-Band werden die Peiner Musiker gemeinsam mit dieser beim Konzert in Heinola auftreten.

Die 14-bis 18-Jährigen haben sich aber nicht nur musikalisch vorbereitet. „Natürlich haben wir viel gelesen und sogar ein paar finnische Vokabeln gelernt“, erzählen sie. Vom Peiner Verein zur Förderung der Partnerschaft mit Heinola, der das Projekt auch sponsert, hat extra ein finnisches Mitglied mit den Reisenden Finnisch geübt. „Gar nicht so einfach, Englisch wird sicher unsere Hauptsprache sein“, haben sie Respekt.

Für die Musiker ist dieser musikalische Auslandsaustausch genauso eine Premiere wie für die Peiner Musikschule auch. Viel Arbeit, unterstützt durch die Wito und den Förderverein, liegen hinter Ensemble-Chef Sven Trümper und dem Auslands-Bereichsleiter Hugo Loosveld. Nun aber sind alle „ganz aufgeregt“ und freuen sich, dass es endlich losgeht.

Gepäckprobleme werden sie keine haben: Außer den Bechern muss nur ein kleineres Schlagwerk und der Bass mitfliegen. Alles andere ist vor Ort vorhanden.

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