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Musikalisches Blütenmeer mit Profis

Peine Musikalisches Blütenmeer mit Profis

Sie sind außerordentlich erfolgreich und zu Gast in den bedeutendsten und nobelsten Konzertstätten der Welt. Nun kamen sie nach Peine: die vier Pultsolisten der Berliner Philharmoniker, bekannt auch als Echo-Klassik-preisgekröntes Philharmonia-Quartett Berlin.

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Trat im Peiner Forum auf: Das Philharmonia-Quartett Berlin.

Quelle: im

Am Mittwochabend spielten sie im Forum drei Streichquartette Beethovens - Kompositionen aus unterschiedlichen Schaffens- und Schicksalszeiten.

Was so gut wie jeder Orchestermusiker als Karrieregipfel anstreben wird, haben die Geiger Daniel Strabawa und Christian Stadelmann, Neithard Resa (Bratsche) und Cellist Dietmar Schwalke erreicht: als Solisten in einem wahrhaft namhaften Klangkörper als eine von dessen klanglichen Keimzellen zu wirken - gleichsam wie eine Blüte im Blatt- und Strauchwerk des Orchestergrüns solistisch aufzustrahlen.

Als reines musikalisches Blütenmeer erlebten die Zuhörer Beethovens 11., 16. und die Nummer 1 aus dem ersten Streichquartett. Sie wurden Zeugen eines fast unwirklich geistigen Eintauchens in hochsensible klangliche Materie und deren komplexe Schichtungen. Dies alles in einer kaum zu übertreffenden, beinahe übernatürlich, klinisch-reinen, eigentlich digitalen Perfektion.

Vor dem Konzert durften jugendliche Mitglieder des Streichquartetts der Kreismusikschule als exklusive Teilnehmer einen einstündigen Workshop bei den fortgeschrittenen Kollegen aus Berlin absolvieren. Geigenlehrerin Tana Kleinschmidt studiert mit ihrem Musikschul-Ensemble derzeit Bachs „Drittes brandenburgisches Konzert“ ein und war vom kompetenten Erfahrungsaustausch beeindruckt.

Fast euphorisch äußerten sich die jungen Musiker sowohl über die Tipps und Anregungen der Meister als auch deren selbstverständliche Bereitschaft, das musikalische Engagement der Jugendlichen „auf Augenhöhe“ zu akzeptieren.

„Herr Strabawa hat sofort meine Schwächen erkannt und mir tolle Anregungen gegeben und mich auch gelobt“, schwärmt erste Geigerin Charlotte Hoffmann, Bratschist Thilo Schmidt nickt dazu. Und sowohl Geiger Benjamin Modzelewski als auch Stella Hussy (Cello) bewunderten mit dem Publikum die musikalische Leuchtkraft der Berliner Meister-Musiker.

Letztere erfreuten das sehr beglückt wirkende Publikum als Zugabe mit einem Ohrwurm aus Haydns „Lerchen-Quartett“.

uj

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