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Musikalische Zeitreise mit Opus 4

Peine Musikalische Zeitreise mit Opus 4

Peine. Von Renaissance bis Jazz, von Monteverdi bis Gershwin, von getragener zu beschwingter Stimmung: Das Posaunenquartett Opus 4 präsentierte am Freitagabend im Forum Peine Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten.

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Opus 4 präsentierte im Peiner Forum Blasmusik auf höchstem Niveau. Foto: Archiv

Quelle: Foto: Reichenbach/Schleching

Das 1994 gegründete Ensemble besteht aus dem Leiter Jörg Richter, der an diesem Abend beruflich verhindert war und für den kurzfristig Michael Peuker einsprang und dem Mitbegründer Dirk Lehmann - beide spielen im Gewandhausorchester Leipzig. Außerdem zählen noch der freischaffende Künstler Stephan Meiner und Wolfram Kuhnt, Mitglied der Staatskapelle Halle, dazu.

Das umfangreiche Repertoire des Ensembles umfasste neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock auch bearbeitete Werke, die speziell für dieses Ensemble geschrieben wurden.

Wie auch die Berliner Philharmoniker spielen die Posaunisten auf Kruspe-Posaunen und geben damit ihrer Musik einen typischen, homogenen weichen Klang, der sich von den heute in aller Regel „amerikanisierten“ Blechbläsergruppen der Orchester deutlich unterscheidet. Zu ihrem 20. Bühnenjubiläum wollte sich das Quartett einen Wunsch erfüllen und auf Barockposaunen spielen. Seit Oktober 2012 hat das Ensemble nun einen kompletten Satz dieser wertvollen Instrumente - als Dauerleihgabe eines befreundeten Instrumentenbauers.

Wenn Leipziger Musiker auf Konzertreise gehen, dann darf der Name eines großen Leipzigers nicht auf dem Programmzettel fehlen: Johann Sebastian Bach. So weit ist das also noch nichts Besonderes. Wenn aber Posaunisten anschicken, das eigentliche Orgelwerk in Blech vorzutragen, wird es spannend. Aber seit Freitag wissen die 140 Besucher, dass es geht, dass man durch spielerische Höchstleistung, Souveränität und Präzision leichtfüßig durch das Bach-Arrangement gelangen kann. Dabei überzeugten Stücke von Monteverdi, Gervaise, Franck und Schütz, Don Carlo Gesualdo, Josquin de Prez, Tomas Luis de Victoria und die Fuge in d-moll von Bach. Nach der Pause ging es mit einem kurzen Zwischenstopp bei Anton Bruckner an den Broadway. Der muntere Swing von Irving Berlins „Alexander‘s Ragtime Band“ leitete die moderneren Posaunenklänge ein. Nach „March of a Marionette“ von Goundod und Philip Greeley Clapps „Minstrel Show“ folge der bes(ch)wingte Abschluss mit einem Medley von Georg Gershwin. Kein Wunder, dass das Publikum die Musiker erst nach einigen Zugaben von der Bühne ließ.

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