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Musikalische Zeitreise für Demenzkranke

Peine Musikalische Zeitreise für Demenzkranke

Wenn eigentlich nichts mehr geht, kann Musik oft noch helfen - so auch bei Demenzkranken. Das zeigte eindrücklich das Projekt „Klang und Leben“, das jetzt in der Seniorenwohnanlage Fuhseblick Station machte.

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„Klang und Leben“ im Fuhseblick: Drei Musiker sorgten für beste Stimmung im Kaminzimmer.

Quelle: nic

Peine. Knapp 30 Bewohner des Hauses Regenbogen hatten sich dazu im Kaminzimmer eingefunden.

„Wir freuen uns, gemeinsam mit den Musikern auf eine musikalische Zeitreise zu gehen“, begrüßten Einrichtungsleiterin Nele Wohlfeil und der leitende Ergotherapeut Thomas Urschel die Runde. Und dann ging es auch schon los. Mit viel Schwung und teils vollem Körpereinsatz sang Oliver Perau, sonst mit der Rockband Terry Hoax unterwegs, die Gassenhauer der 1950er-Jahre.

„Bel Ami“ und die „Caprifischer“ veranlassten die Besucher zum kräftigen Mitsingen und Schunkeln. Perau bezog die Zuhörer immer wieder mit ein, flirtete mit den Damen, scherzte mit den Herren, gab das Mikro weiter und ließ die Senioren singen. Unterstützt wurde er von Andreas Meyer (Piano) und Graziano Zampolin (Gitarre).

Zum Lied „Sag mir quando, sag mir wann“ wagten Pflegekräfte, Musiker und Bewohner dann sogar ein gemeinsames Tänzchen, auf das schließlich mit einem eilends herbeigeholten Likör angestoßen wurde.

Nach fast eineinhalb Stunden und zwei Zugaben endete das Programm schließlich - und die Bewohner machten sich auf zum Abendessen.

Das Projekt „Klang und Leben“ wird musikalisch von Rainer Schumann, ehemals Schlagzeuger der bekannten Band Fury in the Slaughterhouse, geleitet. Schirmherr ist der bekannte Schauspieler Jan-Josef Liefers. Die Musiker treten für Demenzkranke auf und wecken mit den alten Melodien längst verschüttete Erinnerungen. Mit der Musik öffnen sich oft auch Türen zu den Menschen, die sonst in Isolation und Sprachlosigkeit leben. „Dieses Jahr haben wir noch rund 40 Auftritte. Wir freuen uns jedes Mal sehr, wenn wir sehen, was die Musik bewirken kann“, so Zampolin.

nic

• Weitere Infos über das Projekt gibt unter www.klangundleben.org.

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