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Musik – zum Träumen schön

Ludwig Güttler Musik – zum Träumen schön

Eine lange Warteschlange vor dem Kirchenportal: Am Mittwochabend standen die Besucher der St.-Jakobi-Kirche nicht für den Gottesdienst an, sondern für ein Konzert des bekannten Trompeters Ludwig Güttler und des Leipziger Bach-Collegiums.

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Der Weltklasse-Trompeter Ludwig Güttler beim Konzert in der St.-Jakobi-Kirche.

Quelle: cb

Peine. Dicht an dicht saßen die etwa 560 Gäste in den Kirchenbänken und ließen sich beim Konzert von Star-Trompeter Ludwig Güttler und dem Leipziger Bach-Collegium von den Werken Bachs, Telemanns sowie weiterer bekannter Komponisten des 18. Jahrhunderts begeistern.

Zum Auftakt hatten die Musiker die Sonate C opus 1 Nr. 12 von William Corbett gewählt. Feine leichte Klänge entlockten Bernd Schober seiner Oboe und Hans-Jürgen Schmidt dem Kontrabass. Besonders schön fügte sich auch die Cembalo-Untermalung durch Friedrich Kircheis ein. Helle Trompetenklänge Güttlers sorgten dann schon nach dem ersten Satz des Stückes für aufbrandenden Applaus. Doch der Meister selbst winkte ab. „Das Stück hat vier Sätze. Danach können Sie applaudieren“, sagte er augenzwinkernd.

Wie ein barockes Fest bei Hofe

Und das taten die begeisterten Zuhörer dann auch ausdauernd, bevor eine neue Besetzung auf der Bühne mit Karl-Heinz Passin an der Flöte, Roland Straumer an der Violine und Michael Pfaender am Violoncello Telemanns Quartett für e-moll anstimmte. Melodiös und den Ohren schmeichelnd ziehen die Musiker das Publikum in ihren Bann. Die zarten Cembalo-Klänge erinnern an ein barockes Fest bei Hofe mit Tanzvergnügen – zum Träumen schön.

Beim Concerto es-dur von Johann Joachim Quantz griff Güttler dann zum Corno da caccia, einem für das 18. Jahrhundert typischen Blechblasinstrument, in Deutschland auch als Jagd- oder Waldhorn bekannt. Konzentriert wartete Güttler auf seinen Einsatz, um sich dann nahtlos in die angespielte Melodie einzufügen. Fröhlich-leichte Klänge, hoch professionell gespielt, füllten das Kirchenschiff aus. Die Zuhörer in der Jakobikirche belohnten die grandiose Leistung der Musiker mit reichlich begeistertem Applaus und ließen sich selbst vom draußen gerade wieder einsetzenden Schneefall die beschwingte Laune nicht verderben.

Dr. Nicole Laskowski

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