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Munzel erhielt das Bundesverdienstkreuz

Peine Munzel erhielt das Bundesverdienstkreuz

Peine. Über Jahrzehnte engagierte er sich in der Kommunalpolitik und ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Gestern wurde Hans-Hinrich Munzel (69) dafür das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Bürgermeister Michael Kessler (SPD) würdigte im Rathaus die „großen Verdienste“ Munzels in einer Laudatio.

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Hans-Hinrich Munzel (r.) bekam von Bürgermeister Michael Kessler das Bundesverdienstkreuz überreicht.

Quelle: mic

Sein kommunalpolitisches Wirken nahm Munzel 1972 - damals noch als Referendar - mit der erstmaligen Wahl in den Rat der Stadt Peine auf. Diesem gehörte er für die CDU 34 Jahre ohne Unterbrechung an. Durch mehrfache Wiederwahl hätten die Bürger der Stadt seine Arbeit honoriert und gezeigt, dass die getroffenen Entscheidungen im Sinne der Bevölkerung waren. Kessler: „Mit Ihrem Elan und Ihrer Zielstrebigkeit, Ihrer Kompetenz und Ihrer Erfahrung vermochten Sie viel zu bewegen.“

Munzel saß von 1974 bis 1996 im Aufsichtsrat der Peiner Heimstätte, war Mitglied im Aufsichtsrat der Dampfziegelei Vöhrum und engagierte sich im Personalausschuss der Stadt. Von 2001 bis 2006 wirkte er als Mitglied im Aufsichtsrat der Stadtwerke Peine und für drei Jahre im Werksausschuss des Eigenbetriebes SEP.

Darüber hinaus war er von 1972 bis 1996 Mitglied im Kreistag und dort in mehreren Ausschüssen tätig. Sein berufliches Know-How als Rechtsanwalt und Notar nutzte er für 20 Jahre im Vorstand des Verwaltungsrates der Kreissparkasse Peine.

Kessler ging auch auf Munzels Vater und Großvater ein, die sich ebenfalls in besonderer Weise für die Stadt verdient gemacht hätten. Seinem Vater Dr. Karl Munzel sei dafür vor genau 40 Jahren ebenfalls das Verdienstkreuz verliehen worden.

Kessler würdigte zudem das gesellschaftliche Engagement Munzels. So ist er aktuell Vorsitzender des Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer-Vereins für Stadt und Kreis Peine (seit 1981). Von 1979 bis 2013 prägte er die Arbeit des Philipp-Spitta-Vereins, zunächst als stellvertretender Vorsitzender und zuletzt 14 Jahre als Vorsitzender. Als Vorsitzender des Fördervereins für Jugend und Kultur setzte er sich zuletzt dafür ein, dass Kopien der Akten des Hans-Marburger-Prozesses erworben und dem Stadtarchiv zur Verfügung gestellt werden konnten.

2004 regte Munzel zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse Peine, Jürgen Hösel, die Gründung der Peiner Bürgerstiftung an. Ein Jahr später erfolgte diese - mit einem Kapitalgrundstock von 35 000 Euro, der inzwischen auf mehr als 800 000 Euro angewachsen ist. Die Stiftung initiiert unter anderem das Projekt „Essen für jedes Kind“, bei dem diskret die Kosten für ein warmes Essen für bedürftige Kinder übernommen werden.

Im Kreise seiner Familie sowie Ratsmitgliedern und Verwaltungsmitarbeitern nahm Munzel gestern die Auszeichnung von Kessler im Namen des Bundespräsidenten Joachim Gauck im Rathaus freudestrahlend entgegen. Der Ort war offenbar passend gewählt. Munzel: „Nach 34 Jahren als Ratsmitglied hat man doch schon eine besondere Beziehung zum Rathaus entwickelt.“

mic

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