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Muldenkipper verlor Ladung: Verkehrschaos

Peine Muldenkipper verlor Ladung: Verkehrschaos

Peine. Verkehrschaos gestern im morgendlichen Berufsverkehr auf der Peiner Ostrandstraße: Gegen 7 Uhr hatte ein Muldenkipper auf der Fahrt zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Peine-Ost und der Woltorfer Straße große Mengen Mineralgemisch verloren.

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Straßensperre: Während der Reinigung der Fahrbahn an der Autobahn-Anschlussstelle Peine-Ost wurde der Verkehr umgeleitet.

Für die Reinigung wurden rund 43 000 Liter Wasser benötigt.

Retter der Feuerwehr, Mitarbeiter der Stadtentwässerung und der städtischen Betriebe hatten wegen des hartnäckigen Drecks große Schwierigkeiten beim Reinigen der Fahrbahn. Zeitweise musste die komplette Strecke zwischen Autobahn, Abzweig nach Essinghausen, Ascherslebener Kreisel und Ostrandstraße gesperrt werden.

Ursache für das Unglück ist vermutlich eine defekte Ladeklappe, die sich einige Zentimeter öffnete, als der Muldenkipper an der Autobahn-Ausfahrt aus Richtung Braunschweig auf die Kreisstraße 75 einbog. Dort war die Verunreinigung besonders schlimm. „Wir haben sogar einige Verbundpflastersteine aus dem Mineralgemisch gesammelt“, sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Weber.

Die Feuerwehr war mit drei Großtanklöschfahrzeugen im Einsatz. Unterstützung gab es zudem von der Stadtentwässerung mit zwei Spülwagen. „Insgesamt haben wir mit den fünf Fahrzeugen rund 43 000 Liter Wasser eingesetzt, um die Straße zu reinigen“; sagte Weber.

Von der Stadt war zeitweise die große Kehrmaschine im Einsatz, doch auf großen Teilen der Strecke konnte sie nicht eingesetzt werden, weil die Schlammschicht zu dick war, sagte Stadt-Sprecherin Anna Pietschmann. Bei der Reinigung der Straße und der Absicherung der Straßensperren unterstützte die städtische Straßenunterhaltung mit Radlader und Unimog die Einsatzkräfte. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Der Einsatz von Feuerwehr und Polizei endete gegen 10.30 Uhr.

Von Thorsten Pifan

Kommentar

Mehr Rücksicht nehmen!

Dass die Ostrandstraße als Verkehrsader im Osten der Stadt ausgerechnet im morgendlichen Berufsverkehr gesperrt werden musste, ist sicher ärgerlich. Das Verhalten und die Reaktion mancher Autofahrer ist trotzdem unverständlich und gibt Anlass zum Kopfschütteln. Nahezu permanent mussten sich Polizeibeamte, Helfer der Feuerwehr und städtische Mitarbeiter von aufgebrachten Autofahrern beschimpfen lassen.

Immer wieder versuchten Autofahrer, die Absperrungen zu umfahren. Häufige Begründung: „Ich fahr doch immer hier lang!“ Dabei gefährdet das rücksichtslose Verhalten gerade dieser Autofahrer vor allem die Gesundheit der Helfer. Der Appell muss daher lauten: Mehr Rücksicht nehmen!

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