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Mountainbike gestohlen :41-jähriger Peiner muss in Haft

Peine Mountainbike gestohlen :41-jähriger Peiner muss in Haft

Peine. Zu vier Monaten Freiheitsentzug ohne Bewährung hat das Amtsgericht einen 41-jährigen Peiner verurteilt. Die Anklage lautete auf schweren Diebstahl und Hehlerei.

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Amtsgericht Peine: Ein Peiner musste sich wegen schwerem Diebstahl und Hehlerei verantworten.

Quelle: A

1400 Euro hatte ein 39 Jahre alter Peiner in sein Fahrrad gesteckt, das er sich mit vielerlei Spezialteilen aus dem Internet zusammengestellt und daheim montiert hatte. Nur wenige Fahrten konnte der Produktionshelfer mit seinem Rad unternehmen, denn im Februar 2012 musste er feststellen, dass sein Kellerraum aufgebrochen und das Mountainbike mit dem blau-silbernen Rahmen offenbar gezielt gestohlen worden war. „Der Kellerraum ist von außen nicht einsehbar, da muss jemand von dem Rad gewusst haben“, sagte der Bestohlene, als er vor Gericht als Zeuge befragt wurde. Der Angeklagte stritt ab, mit dem Diebstahl etwas zu tun zu haben. Auch die Originalfarbe des Fahrrads war ihm nicht bekannt. Denn zwischendurch hatte es einen schwarzen Anstrich sowie einen neuen Lenker und Sattel erhalten, die Fahrgestellnummer war überklebt. Der 41-Jährige wollte das Fahrrad durch Tausch gegen ein anderes vom Sperrmüll von einem Dritten erhalten haben - allerdings mit dem Hinweis des anderen, bei Fahrten damit einen gewissen Spielplatz besser zu meiden. Warum jener Dritte das Mountainbike gegen ein deutlich wertloseres Gefährt eintauschte, konnte der Angeklagte nicht darlegen. „Und auch der Hinweis, eine bestimmte Gegend zu meiden, hat Sie nicht stutzig gemacht?“, wollte die Richterin wissen.

Da der beruflose Angeklagte, nach eigenen Angaben nicht des Lesens und Schreibens mächtig, bereits in 19 Fällen wegen Diebstahls, Raubs, Hehlerei, Urkundenfälschung, Betrugs und ähnlicher Delikte seit 1987 regelmäßig vor dem Kadi stand, hielt die Richterin für den ermittelten Tatbestand der Hehlerei eine Bewährungsstrafe für unangebracht. „Eine Freiheitsstrafe kann nur dann zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn ich eine positive Prognose stellen kann. Das ist bei Ihnen nicht der Fall“, sagte die Richterin. Zudem hatte die Staatsanwältin vor Verhandlungsbeginn ein Gespräch zwischen dem Angeklagten und einem Bekannten darüber aufgeschnappt, wen der 41-Jährige als Nächstes zusammenschlagen wolle. „Das spricht nicht gerade für Sie!“

hui

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