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Molch, Frosch und Kröte gehen bald auf Wanderung

Kreis Peine Molch, Frosch und Kröte gehen bald auf Wanderung

Normalerweise wären sie schon längst zu Tausenden unterwegs: Aber der kalten Witterung und vor allem auch dem vielen Schnee ist es geschuldet, dass sich Kröten, Frösche und Molche noch nicht auf den Weg zu ihrem jeweiligen Laichgewässer gemacht haben, um sich dort zu paaren und ihren Laich abzulegen. Doch die Amphibien sitzen in den Startlöchern - und sobald es etwas wärmer wird, dürften sie in Massen unterwegs sein.

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Amphibien sind wieder unterwegs.

Quelle: A

„Die Tiere sind genetisch für diese Wanderung programmiert, und aufgrund der zeitlichen Verzögerung durch das Wetter steigt der Druck“, weiß Harro Henke, seit 33 Jahren Amphibienbeauftragter des Landkreises Peine. Er kann vermelden, dass die kreisweit insgesamt acht Krötenfangzäune an der L 475 (Broistedt-Vallstedt), entlang der B 1 am Klein-Lafferder Holz und bei Bettmar, an der K 45 auf Höhe Seilbahnberg sowie an der K 71 zwischen Meerdorf und Woltorf bereits fix und fertig gesetzt sind. Einen weiteren Fangzaun gibt es mitten in der Stadt am Herzberg.

Bis vor Kurzem allerdings war die Situation an der K 13 bei Wipshausen kritisch, berichtet Henke. Denn die Zahl der Schutzzäune nehme durch den steigenden Autoverkehr zwar stetig zu - aber nicht die der Helfer. „Das hat sich glücklicherweise noch geklärt.“

Die Betreuung der Amphibien stellt hohe Ansprüche an die ausschließlich ehrenamtlich tätigen Helfer: So sind beispielsweise an einem Krötenfangzaun neben der Straße alle zehn Meter Eimer eingegraben, in die die Tiere hineinfallen - bevorzugt wandern sie bei Regen. Abends um 22 Uhr und morgens um7 Uhr gehen die Helfer die Zäune ab, sammeln die Kröten, Frösche und Molche heraus und setzen sie auf der anderen Straßenseite ab, wo sie ihren Weg zum Teich fortsetzen.

„Rücksicht auf Feiertage und Wochenenden nehmen die Tiere dabei nicht“, sagt Henke schmunzelnd, sodass es auch für die Helfer keine Pause gibt. Henke appelliert deshalb an die Autofahrer, an diesen Stellen etwas langsamer zu fahren und die Helfer nicht mit Fernlicht zu blenden oder anzuhupen.

hui

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