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Möhle hofft auf erneutes Direktmandat

Wahlkampf Möhle hofft auf erneutes Direktmandat

Bei den Landtagswahlen am Sonntag kandidiert Matthias Möhle (SPD) bereits zum dritten Mal als Direktkandidat für seine Partei. Sollte er erneut in das Landesparlament einziehen, gibt es für ihn einen ganz klaren Schwerpunkt seiner Arbeit: Bildung.

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Links: Der Peiner Sozialdemokrat Matthias Möhle (r.) mit Eva Schlaugat und Julius Schneider. Rechts: Möhle arbeitet in seinem Büro.
 

Quelle: Anna Gröhl

Kreis Peine.  „In den zurückliegenden beiden Legislaturperioden haben wir im Bereich Wissenschaft und Kultur viel bewegt, aber da ist noch Luft nach oben. Ich habe noch Lust, in der Landespolitik weiterzumachen, fühle mich fit und andere müssen schließlich auch bis 67 arbeiten. Eine erneute Kandidatur war für mich deshalb außer Frage“, bekräftigt Möhle.

In der Landespolitik möchte er sich auch weiterhin für die Hochschulentwicklung und die Finanzierung der universitären Bildung einsetzen. Aber auch die Erwachsenenbildung möchte Möhle vorantreiben. „Wir haben in Niedersachsen immer noch rund 750 000 funktionale Analphabeten. Daran müssen wir arbeiten. Gerade der zweite Bildungsweg ist ja ein hoch sozialdemokratisches Thema und mir liegt es auch persönlich sehr am Herzen, den Menschen zu ermöglichen, Schulabschlüsse nachzuholen und damit Zukunftsperspektiven zu schaffen“, sagt der SPD-Kandidat.

Dabei denkt er auch an die Kosten, die er mit rund 15 Millionen Euro für überschaubar hält, zumal es sehr wichtig sei, daran zu denken, dass in Zeiten des demografischen Wandels jeder Mensch auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werde.

Im Peiner Land sieht Möhle die Positionierung des Landkreises zwischen den Großstädten als wichtiges Thema. „Unsere Sandwich-Position bringt Vorteile und Chancen, wie man an Vechelde und Wendeburg gut erkennen kann. Wir sind schon ein bedeutender Logistikstandort und sollten nun daran gehen, Forschung und Lehre hier zu platzieren“, blickt er in die Zukunft.

Mobilität sei allerdings weiterhin ein Problem: Die Verbindungen zwischen den einzelnen Orten seien mit dem ÖPNV oft schlecht und auch in benachbarte Städte wie Hildesheim, Gifhorn oder Celle komme man meist nur mit dem Auto. „Hier müssen wir aktiv werden und die Infrastruktur ausbauen“, fordert Möhle.

In seiner Freizeit greift er gerne mal zur Gitarre, die neben dem Schreibtisch parat steht. „In meiner Freizeit fahre ich auch gerne gemeinsam mit Freunden Motorrad oder gehe mit meiner Frau auf Reisen.“

Von Dr. Nicole Laskowski

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