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Moderne Technik hilft Medizinern beim Heilen

Peine Moderne Technik hilft Medizinern beim Heilen

Mit zwei Vorträgen über Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie über neue Entwicklungen bei Hüft- und Knieprothesen hat eine Vortragsreihe zum 125. Bestehen des Klinikums Peine begonnen. In den nächsten zwei Wochen werden Mediziner in allen acht Gemeinden des Landkreises über verschiedene Gesundheitsthemen referieren.

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Christine Leckelt (l.) und Fabienne Sissel verteilten Infoblätter. Arturo Junge (2. v. l.) begrüßte die Zuhörer zu den Vorträgen von Dr. Thomas Heuer und Dr. Ingo Wietoska (r.).

Quelle: sz

Den Anfang machte Dr. Thomas Heuer, der neue Leiter der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, den Arturo Junge, der geschäftsführende Direktor des Klinikums, den rund 70 Zuhörern im Forum vorstellte. Der Frauenarzt erläuterte ihnen detailliert die Möglichkeiten der Schlüssellochchirurgie. „Große Bauchschnitte mit ihren möglichen Komplikationen gehören heute weitgehend der Vergangenheit an“, erklärte er und demonstrierte auf einem Foto, wie durch einen kleinen Schnitt eine Kamera im Bauch platziert wird, die den Operierenden die Arbeit erleichtert.

„Auch bei der Behandlung von Brustkrebs stehen uns heute schonende Verfahren zur Verfügung“, erklärte er. „Dank der Wächterlymphknotenmethode müssen nicht wie früher alle Lymphknoten entfernt werden.“ Auch der Aufbau einer amputierten Brust mit Bauchgewebe werde im Klinikum beherrscht. Bei der Geburtshilfe halten sich die Peiner Mediziner sehr zurück. „So wenig Medizin und Technik wie möglich, aber so viel wie nötig“, sagte Heuer.

Umso technischer ging es in dem Vortrag von Dr. Ingo Wietoska zu. „Hüftprothesen sind zum erfolgreichsten Eingriff in der Orthopädie geworden“, erklärte der Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. „Jährlich werden deutschlandweit 200 000 Hüftoperationen vorgenommen, 20 Prozent der Patienten sind jünger als 60.“

Im Klinikum Peine erhalten jährlich 150 bis 180 Menschen eine neue Hüfte und rund 80 ein neues Knie. „Allein im deutschsprachigen Raum wurden rund 300 Prothesentypen entwickelt“, berichtete Wietoska. „Dabei haben die verschiedenen Materialien Metall, Kunststoff und Keramik jeweils ihre Vor- und Nachteile.“

sz

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