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Modekette Adler zieht ins Diekmann-Haus

Peine Modekette Adler zieht ins Diekmann-Haus

Jetzt steht es fest: Die Modekette Adler öffnet im Frühjahr eine Filiale im ehemaligen Peiner Modehaus Diekmann an der Bahnhofstraße. Das bestätigte gestern Konzern-Sprecherin Johanna Krips. Der Vertrag läuft ab 1. Januar 2012.

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In das ehemalige Modehaus Diekmann zieht im Frühjahr eine Filiale der Modekette Adler ein. Das Porträt zeigt Elisabeth Schrader-Stinnes.

Quelle: azi

Peine. Der Vertrag mit der Inhaberin des Ex-Diekmann-Modehauses, Friederike Salzwedel-Stinnes, ist am Dienstag unterzeichnet worden und liegt seit gestern in der Adler-Zentrale vor.

„Uns war wichtig, dass Peine wieder ein Modegeschäft mit attraktiven Marken bekommt“, sagte Elisabeth Schrader-Stinnes, ehemalige Inhaberin des Modehauses Diekmann.

Das Traditionshaus Diekmann hatte nach 84 Jahren im Dezember 2009 geschlossen. Seitdem stand das markante Gebäude am Kopf der Fußgängerzone leer. Schrader-Stinnes ist froh, dass es gelungen ist, ein Geschäft nach Peine zu holen, das das Sortiment in der Innenstadt ergänzt.

„Wir werden im Frühjahr 2012 eröffnen, ein genauer Termin steht noch nicht fest“, sagte Krips. Fest steht dagegen, dass Adler mit dem kompletten Sortiment (Damen- und Herrenmode) nach Peine kommt. Offen ist lediglich noch, wie groß die Abteilung für Kinderbekleidung wird.

Adler wurde 1950 gegründet und betreut in Deutschland, Österreich und Luxemburg etwa 140 Märkte mit knapp 4100 Mitarbeitern. Zu den Marken, die Adler führt, gehören zum Beispiel Wrangler, Schiesser oder Paddock‘s.

Ganz aktuell wirbt Adler mit Reiner Calmund, der heute in den Filialen in Braunschweig und Hildesheim sein neues Buch „Eine Kalorie kommt selten allein“ vorstellt und Autogramme verteilt.

pif

Ehemaliges Peiner Modehaus Diekmann

Das Peiner Traditions-Modehaus Diekmann schloss im Dezember 2009 nach 84-jährigen Bestehens für immer seine Türen. Bereits im Vorfeld der Schließung hatte es zahlreiche Spekulationen gegeben, wer die Nachfolge im markanten Gebäude am Kopf der Peiner Fußgängerzone antreten könnte. Zahlreiche Geschäfte mit bekannten Namen wurde gehandelt. Zwischenzeitlich war davon die Rede, dass dort eine Spielhalle eingerichtet werden könnte (PAZ berichtete).

Das Modehaus Diekmann hatte Werner Schrader 1953 übernommen. Bei der Führung des Geschäfts wurde er tatkräftig von seiner Frau Renate unterstützt. 1998 reichte Schrader das Geschäft weiter an die nächste Generation, seine Tochter Elisabeth Schrader-Stinnes.

Werner Schrader hatte sich als „Baumeister“ profiliert, er veränderte das Gesicht des Geschäftes zwölf Mal. 1967 erwarb Schrader Haus und Grund von der Stadt Peine.

Inzwischen hat Schrader-Stinnes die Immobilie wieder eine Generation weiter gereicht. Die Geschäfte führt nun ihre Tochter Friederike Salzwedel-Stinnes. Sie hat nun am Dienstag den Vertrag mit der Modekette Adler unterzeichnet.

pif

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