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Mobile Modellbahn-Schau macht Halt in Peine

Peine Mobile Modellbahn-Schau macht Halt in Peine

Peine. Rauschende Züge, leuchtende Straßengassen, klingende Turmglocken - Eisenbahngeschichte auf 22 Quadratmeter können Besucher ab morgen auf dem Friedrich-Ebert-Platz in Peine erleben. Dort ist die große transportable Modell-Eisenbahn-Lehrschau aus Osnabrück zu Gast.

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Liebe zum Detail: Michael Frickenschmidt ist mit seiner mobilen Modellbahn-Schau in Peine zu Gast.

Quelle: cb/A, oh

Mehr als zehn Jahre haben Michael Frickenschmidt und seine Frau Ramona die fantasievolle Landschaft in einem Spezial-Vorführwagen aufgebaut. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden in der als Lehrschau anerkannten Modell-Eisenbahn vereint. „Hier kann der Opa seinem Enkel zeigen, wie die Dampflok funktioniert und der Enkel kann dem Opa die Technik der modernen Hochgeschwindigkeitszüge erklären“, sagt Frickenschmidt, der seit 35 Jahren mit dem Truck durch Deutschland reist, um die Geschichte am Leben zu halten.

„Modell-Eisenbahnen sind meine Leidenschaft mit der ich glücklicherweise meine Frau anstecken konnte“, lacht Frickenschmidt. „Heute ist die Landschaft wie eine kleine Puppenstube - es ist sehr stark die Handschrift meiner Frau darin zu erkennen.“

Mit viel Liebe zum Detail sind 3500 Menschen und Tiere in die elf Meter lange und zwei Meter breite Anlage integriert worden. 4500 Bäume sind in Gruppen und Wäldern aufgestellt, mehr als 500 Kraftfahrzeuge jeder Art beleben das Straßenbild, hohe Gebirge, Steilpässe, 25 Brücken, Täler und Flüsse wurden verarbeitet. Und bei „Nacht“ leuchten mehr als 900 Lampen. Doch das Herzstück sind die 16 internationalen Güter- und Personenzüge sowie ICE, die mit 45 Transformatoren in 72 Schaltkreisen auf 130 Meter Schienen fahren. Fünf Kilometer Kabel haben die Frickenschmidts verlegt, 40 Signale, 27 Weichen sowie Kräne, Seilbahnen und Glocken verarbeitet.

„All das wird auf Augenhöhe der Kinder präsentiert“, sagt Frickenschmidt. Untermalt wird die Präsentation mit einer original Tonkulisse aus dem Bahnbetrieb. „Jedes Detail der Anlage wird analog zum Hörspiel in Betrieb genommen“, erklärt Frickenschmidt. „Es beginnt am Morgen mit dem Weg zur Arbeit und endet mit dem Glockengeläut am Abend.“ Gut 20 Minuten dauert eine Vorführung. Dennoch sollten die Besucher viel Zeit mitbringen - es gibt viel zu entdecken.

Die Schau ist noch bis zum 18.November täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr zu sehen. Eintritt: Kinder zahlen 2 Euro, Erwachsene 3 Euro.

ju

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