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Mit Rutsch-Matratze zur Après-Party

Peiner Herzberg Mit Rutsch-Matratze zur Après-Party

„Bahn frei!“ – dieses Kommando war am Sonnabend hundertfach im Peiner Herzberg zu hören. Mindestens 1000 Menschen aus dem Peiner Land waren zum ersten Rodelfest gekommen, um die 250 Meter lange Bahn hinabzuschlittern. „Unten“ hatten die Organisatoren echte „Après-Atmosphäre“ geschaffen.

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So macht der Winter Spaß: Mehr als 1000 Peiner nutzten die 250-Meter-Piste auf dem Rodelfest im Herzberg.

Quelle: Christian Bierwagen

Peine. „Traumhaft – total fantastisch“, sagt die etwas atemlose Veronika Schatz aus Peine. Sie ist gerade mit ihrem sechsjährigen Sohn Finn Bjarne und einem Schlitten im Schlepptau den Herzberg hochgekraxelt – etwa zum vierten Mal. So eine Gelegenheit muss man ausnutzen, dachten sich nicht nur die beiden Peiner. Denn mehr als 1000 Menschen aus dem Peiner Land waren zum ersten Rodelfest im Herzberg gekommen. Organisiert hatten es die Peiner Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und Peine Marketing.

Erlaubt war auf der Bahn, was gefiel: Mit Holz- und Plastikschlitten jeder Größe und Bauart drängelten sich vor allem Kinder unter dem Startpunkt beim Wasserturm, um mit Karacho abwärts zu rodeln. Ein besonders ungewöhnliches Gefährt hatten der zehnjährige Milan und Marc Weidemeier aus Telgte mitgebracht: „Das ist eine rutsch-echte Luftmatratze“, erklärt Weidemeier auf Nachfrage und blickt auf die Mischung aus Luftmatratze und Schlitten vor seinen Füßen. „Rutscht ganz gut, aber ist etwas schlecht zu lenken“, grinst er.

Noch am Vortag hatten die Veranstalter Wasser auf die Startbahn am oberen Ende gespritzt – um noch mehr Tempo zu schaffen. Trotzdem half das im Mittelstück der 250 Meter langen Strecke nur bedingt – dort mussten Klein und Groß erneut Schwung holen, um die Piste komplett abzufahren. „Es könnte noch ein klein bisschen fixer sein“, waren sich auch Kristin Wulf und sowie die zweijährige Milla und der sechsjährige Bjarne aus Schmedenstedt einig.

Den Spaß am organisierten Schneetreiben tat das aber keinen Abbruch, erst recht nicht, als um kurz vor 17 Uhr die Scheinwerfer neben der Strecke angingen – „tolle Aktion, gerne nächstes Jahr wieder!“.

Mindestens so viel Ausdauer wie die Rodelfraktion zeigte die Menge vor den Bratwurst- und Glühweinständen am Fuße der Strecke. Dank Party-Musik vom Diskjockey, Stockbrot über Feuerkörben und nicht zuletzt der Menschenmassen dazwischen war dort eine richtige „Après-Party-Stimmung“ entstanden. Sogar eine Schneeball-Burg hatten eine Handvoll Kinder spontan auftürmt.

„Mit der Resonanz sind wir sehr zufrieden“, erklärten einhellig Björn Müller vom Technischen Hilfswerk und Ralf Kunter von der Feuerwehr Peine. „Und neben dem Spaß dient das Ganze auch noch einem guten Zweck“, fügte Susanne Pichlak vom Marketing hinzu: „Der Erlös kommt der Jugendarbeit der Feuerwehr zugute.“

Mehr Winterimpressionen finden Sie unter www.paz-online.de. Schicken Sie uns Ihre Bilder aus dem verschneiten Peiner Land zu. Die Mail-Adresse dafür lautet: t.pifan@paz-online.de.

Simon Polreich

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