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Mit Knüppel geschlagen: 400 Euro Strafe

Verhandlung vor dem Amtsgericht Peine Mit Knüppel geschlagen: 400 Euro Strafe

Mit einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen à 10 Euro (400 Euro) ist ein 51-jähriger Peiner relativ milde vom Amtsgericht Peine bestraft worden - die Anklage lautete gefährliche Körperverletzung.

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Amtsgericht Peine: Hier wurde verhandelt.

Quelle: Archiv

Peine. Im April 2016 soll er seiner ehemaligen Lebensgefährtin einen geringen Geldbetrag und eine Salbe für ihren verletzten Fuß geliehen haben. Als er am nächsten Tag ankündigte, sich dieses zurückholen zu wollen, rechnete die 48-jährige Woltorferin nach eigenen Angaben nicht damit, dass der Beklagte tatsächlich zu der Wohnung ihrer Freundin in Peine kommen würde.

Laut Aussage des Beklagten fand dieser seine Ex-Freundin dort angetrunken vor. Es kam zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf er mit einem mitgebrachten Knüppel oder Degen um sich geschlagen haben soll. Dabei habe er die 48-Jährige leicht am Arm getroffen. Als diese daraufhin versuchte, sich mit einem Stuhl zu wehren, habe er gegen diesen getreten und danach die Wohnung verlassen. Ihren ohnehin verletzten Knöchel habe er aber nicht getroffen. Kurze Zeit später suchte die Polizei bei einem Freund, wo er damals lebte, den degenähnlichen Gegenstand - allerdings erfolglos.

Der Beklagte betonte: Einen Degen, von dem das Opfer und die weiteren Zeugen - der aktuelle Lebensgefährte und eine Freundin des Opfers - sprechen würden, habe er nie besessen und davon erst durch die Polizei erfahren.

Vor Gericht gab es durch die Zeugen annähernd ähnliche Aussagen zum Tatgeschehen, allerdings konnte dem 51-Jährigen ein Tritt gegen den Knöchel, so wie ihn das Opfer erhalten haben will, nicht eindeutig nachgewiesen werden.

Im Plädoyer forderte die Staatsanwältin aufgrund des Teilgeständnisses und unter Berücksichtigung der Vorstrafenliste des Peiners eine Geldstrafe in Höhe von 150 Tagessätzen á 10 Euro. Der Richter blieb in seinem Urteil deutlich darunter. „Ob Sie mit einem Knüppel oder einem Degen um sich geschlagen haben, spielt keine Rolle. Beide Dinge hätten zu erheblichen Verletzungen führen können. So ist es aber bei einer einfachen Körperverletzung geblieben“, begründete er das Urteil.

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