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Mit Jesus auf dem Weg des Leidens

Dungelbeck Mit Jesus auf dem Weg des Leidens

Dungelbeck. Den Beginn der Karwoche feierte die evangelische Gemeinde in Dungelbeck am Palmsonntag mit einem ganz besonderen Gottesdienst.

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Besonderer Gottesdienst: Mit „Palmzweigen“ zogen die Besucher am Sonntag in die St.-Johanniskirche ein.

Quelle: uh

Mit „Palmzweigen“ und dem Lied „We are marching in the light of god“ zogen an die 60 Gottesdienstbesucher in die St.-Johanniskirche ein und machten sich symbolisch gemeinsam mit Jesus auf den Weg des Leidens, Sterbens und Auferstehens. Die grünen Zweige aus Buchsbaum sollten daran erinnern, dass am Ende das Leben steht.

Pastor Dr. Stefan Leonhardt folgte damit einer mittelalterlichen Tradition, die nicht nur in der katholischen Kirche praktiziert wird, sondern inzwischen auch in vielen evangelischen Gemeinden wieder aufgegriffen wurde.

In Jerusalem treffen sich beispielsweise Pilger aus aller Welt auf dem Ölberg, um, begleitet von verschiedenen Musikkapellen, in einer Palmsonntagsprozession den Leidensweg Jesu nachzugehen.

„Wissen Sie, was ein Palmsonntagsesel ist?“, begann Pastor Leonhardt seine Predigt und erklärte einen Brauch aus Süddeutschland. Derjenige, der zuletzt zum Gottesdienst kommt, wird als solcher proklamiert und muss den ganzen Tag Spott und Hohn über sich ergehen lassen. Aber der Letzte muss nicht immer der Dumme sein. Denn Jesus selbst machte sich zum Esel und ritt auf einem solchen in Jerusalem ein, obgleich man einen König mit Krone erwartet hatte. Er wurde zum Verlierer, über den man lachte und eine Dornenkrone aufsetzte.

Somit machte sich Gott zum Esel, er stellte sich ganz nach unten und damit die Dinge auf den Kopf. „Gott kehrt die Maßstäbe um und widerspricht der Logik, dass nur der Erste Erfolg haben wird“, regte Leonhard seine Zuhörer zum Nachdenken an, „denn am Ostersonntag feiern wir die Auferstehung von Jesus, dem Eselskönig, der alle, die an ihn glauben, zum Leben führt.“

Der Gottesdienst wurde musikalisch unterstützt vom Dungelbecker Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Gürke und Christoph Helmer an der Orgel.

Die Kollekte wurde diesmal zugunsten des Vereins „Weißer Ring“ gesammelt, der sich um Opfer von Kriminalität und Gewalt sowie deren Angehörige kümmert.

uh

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