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Mit 91 km/h durch 30er-Zone in Handorf

Peine-Handorf Mit 91 km/h durch 30er-Zone in Handorf

Mit 91 Stundenkilometern in einer Tempo-30-Zone in Handorf war eine Autofahrerin unterwegs. Das war der unrühmliche Höhepunkt einer dreistündigen Messaktion. Insgesamt wurden 67 von 232 Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen.

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Archivbild

Kaum einen Blick für den ländlichen Charme der schönen Peiner Ortschaft Handorf dürfte eine Autofahrerin gehabt haben, als ihre Geschwindigkeit jetzt mit 91 Stundenkilometern in der Tempo-30-Zone der dortigen Ortsdurchfahrt gemessen wurde. „Gelegenheiten, ihre Umgebung in ruhigerer Atmosphäre wahrnehmen zu können, wird der Temposünderin allerdings bereits in Kürze bekommen – sie erwartet neben einer Geldbuße in Höhe von mindestens 280 Euro und zwei Punkten in Flensburg auch ein zweimonatiges Fahrverbot“, sagte Henrik Kühn vom Landkreis Peine.

Dieses Vergehen war der unrühmliche Höhepunkt der dreistündigen Messaktion, die erneut gezeigt hat, dass verantwortungslose Selbstherrlichkeit gepaart mit erschütternder Ignoranz im Straßenverkehr offenbar nach wie vor eine ganz maßgebliche Rolle spielen, wenn es darum geht, ob simpelste Regeln beachtet werden oder nicht.

„Insgesamt wurden 67 von 232 Fahrzeugen als zu schnell registriert. Dies entspricht einer sehr hohen Übertretungsquote von fast 29 Prozent“, sagte Kühn und weiter „63 Verkehrsteilnehmer müssen ein Verwarnungsgeld zahlen, da sie die Geschwindigkeit um bis zu 20 Stundenkilometer überschritten haben. Zwei Verkehrsteilnehmer erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 80 Euro und ein Punkt, weil sie mit 55 Stundenkilometern unterwegs waren. Ein weiterer Verstoß wird bei einer festgestellten Geschwindigkeit von 65 Stundenkilometern mit einem einmonatigen Fahrverbot, einem Bußgeld von mindestens 160 Euro sowie zwei Punkten in der Verkehrssünderkartei geahndet.“

Handorf ist in den Fokus der Geschwindigkeitsmessungen gerückt, weil dort im Zusammenhang mit der verstärkten Nutzung der Ortsdurchfahrt durch die Straßenbauarbeiten im Ilseder Umfeld die im Ort vorgegebene Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 Stundenkilometern oftmals ignoriert wird.

So wurde bereits bei einer Messung im April eine 30-prozentige Übertretungsquote registriert. Besondere Gefahrenmomente gibt es an den Handorfer Ortsdurchfahrten durch viele Rechts-vor-links-Situationen und zentral gelegene Bushaltestellen.

„Natürlich appellieren wir auch weiterhin an den gesunden Menschenverstand, dass jeder Einzelne auf die Einhaltung sicherer und vorgegebener Tempolimits achtet. Unsere Kontrollen sind aber eine sinnvolle Ergänzung hierzu und werden an der Handorfer Ortsdurchfahrt mit Sicherheit nicht zum letzten Mal erfolgt sein“, sagte Kühn abschließend.

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