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Mindestlohn: Gewerkschaft NGG zieht positive Bilanz

Kreis Peine Mindestlohn: Gewerkschaft NGG zieht positive Bilanz

Kreis Peine. Ein Jahr nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes zieht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) für den Landkreis Peine eine positive Bilanz. „Zum ersten Mal haben alle Beschäftigten einen festen Lohnsockel unter den Füßen - von der Küchenhilfe bis zur Verkäuferin im Backshop: Wer arbeitet, muss mindestens 8,50 Euro pro Stunde bekommen“, sagt Manfred Tessmann.

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Kleiner Geburtstag: Die Mindestlohn-Regelung gilt bereits seit einem Jahr.

Quelle: oh

Für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen ist der gesetzliche Mindestlohn der „Einstieg in den Lohn-Aufstieg für Menschen, die zuvor mit Niedrigstlöhnen abgespeist wurden“.

Vom „Schreckgespenst Mindestlohn“, vor dem die Arbeitgeber auch im Landkreis Peine noch vor einem Jahr gewarnt hätten, sei nichts übrig geblieben. Die NGG legte dazu jetzt eine aktuelle „Mindestlohn-Analyse“ vor, die das Pestel-Institut (Hannover) im Auftrag der Gewerkschaft gemacht hat.

Die Wissenschaftler werteten dabei auch die Beschäftigungssituation im Landkreis aus: „Anstatt Servicekräfte oder Küchenpersonal zu entlassen, haben Hotels, Pensionen, Restaurants und Gaststätten neue Kräfte eingestellt. Es arbeiteten dort im Juni 2015 immerhin 674 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte - und damit 5,6 Prozent mehr als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres, als es den gesetzlichen Mindestlohn noch nicht gab“, erklärt Tessmann.

Nach Angaben der NGG habe der Mindestlohn zudem dazu geführt, dass etliche Arbeitgeber aus Mini-Jobs reguläre Stellen gemacht hätten. Die vorliegenden Zahlen liefern für den Geschäftsführer der NGG Süd-Ost-Niedersachsen eine „klare Botschaft: Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde hat den Beschäftigten gut getan. Und er hat der Wirtschaft nicht geschadet.“

Im Gegenteil: Das Lohn-Plus habe dem Landkreis Peine eine höhere Kaufkraft beschert, von der insbesondere auch die heimische Wirtschaft profitiert habe. Für größere Anschaffungen müsse der Mindestlohn allerdings steigen: „Unser Ziel ist es, ihn auf zehn Euro pro Stunde anzuheben“, so Tessmann.

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