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Millionen-Investition: Rausch Schokoladen expandiert

Peine Millionen-Investition: Rausch Schokoladen expandiert

Peine . Rausch Schokoladen setzt weiter auf Expansionskurs: Gestern wurden im Werk Ost (ehemals Panasonic) 16 neue Schokoladen-Tanks mit jeweils bis zu zwölf Tonnen Fassungsvermögen angeliefert. Sie sind Teil eines Vier-Millionen-Euro-Investitionsprogramms, das bis Ende Juli abgeschlossen sein soll. Rausch will die Produktionskapazitäten steigern, um der - vor allem im Ausland - gestiegenen Nachfrage Rechnung zu tragen.

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Gestern bei Schoko-Rausch: Mit einem Schwertransporter wurden die neuen Tanks angeliefert.

Mit einer Gesamt-Jahresproduktion von 20.000 Tonnen zähle Rausch zum oberen Mittelfeld der Schokoladen-Hersteller in Deutschland, sagt Geschäftsführer Olaf Büttner. Während der Inlandsmarkt weitgehend gesättigt sei, hätten im Ausland zuletzt Zuwachsraten beim Absatz von bis zu 25 Prozent erzielt werden können. Vor allem im asiatischen Raum erfreuten sich die Rausch-Produkte mit der Herkunftsbezeichnung „Made in Germany“ zunehmender Beliebtheit.

Die neuen Schokoladen-Tanks aus Edelstahl werden für die Herstellung von Trüffeln und Schokofrüchten benötigt, sagt Büttner. Es handelt sich um acht Tanks mit zwölf Tonnen Fassungsvermögen (Leergewicht: drei Tonnen), zwei mit sechs Tonnen, drei mit drei Tonnen und zwei mit 0,5 Tonnen. Die Behälter seien mit einem Rührwerk und High-Tech ausgestattet, damit diese via Netzwerk in den Produktionsprozess eingebunden werden können. „Damit sind sämtliche Daten wie Temperatur und Füllmenge am Rechner ablesbar und steuerbar“, sagt Büttner.

Bereits Mitte Juli sollen die neuen Tanks in Betrieb gehen - und damit auch das Werk West entlasten, in dem unter anderem für das Ausland produziert wird. In der Gesamt-Investitionssumme von vier Millionen Euro seien auch neue Kühlanlagen, Kältetechnik, Lagerräume und Verpackungstechnik enthalten. Durch die Betriebserweiterung könnten auch neue Arbeitsplätze entstehen. „Das ist allerdings direkt abhängig von der Auftragslage“, erklärt Büttner.

Da derzeit noch die Voraufträge für die von Juli bis März andauernde Saison eingeholt würden, seien keine präzisen Angaben über neue Jobs möglich. Rausch beschäftigt derzeit rund 350 feste Mitarbeiter, plus bis zu 180 Aushilfskräfte in der Saison. Die Firma zahlt nach eigenen Angaben Tariflohn oder darüber, die festen Mitarbeiter erhalten Weihnachtsgeld in Form eines 13. Monatsgehalts.

Rausch erwirtschaftet zwar gut zwei Drittel seines Umsatzes in der zweiten Jahreshälfte, wird aber immer unabhängiger von Schoko-Weihnachtsmännern und- Osterhasen, weil der prozentuale Anteil von Ganzjahres-Produkten stetig steigt.

Rausch Schokoladen: Das Exportgeschäft boomt

Peine . Produkte von Rausch Schokoladen werden im Ausland immer beliebter: Zuwachsraten beim Exportgeschäft von bis zu 25 Prozent seien in den vergangen Jahren erzielt worden – Tendenz steigend, erklärt Geschäftsführer Olaf Büttner. Bis 2018 will das Unternehmen sogar 50 Prozent seines Umsatzes im Ausland erwirtschaften. Das Ziel ist ehrgeizig, sagt Büttner, aber realistisch.

Gemessen an der Jahres-Produktion von rund 20.000 Tonnen Schokolade liege der Exportanteil momentan bei rund 20 bis 25 Prozent, erklärt Büttner. Da der deutsche Markt aber weitgehend gesättigt sei, und hierzulande maximal zehn Prozent Zuwachs möglich sei, will man sich künftig eben stärker aufs Ausland konzentrieren.

Vor allem im asiatischen Raum werden Produkte von Rausch immer beliebter. „Die größten Zuwächse haben wir in Taiwan, Thailand, Singapur und China – vor allem in China steht man auf „Made in Germany“ beziehungsweise Schokolade aus Deutschland.“

In Amerika und Kanada punktet Rausch dagegen mit seiner Nachhaltigkeits-Strategie: „Wir verwenden für unsere Produkte zum Beispiel keine Aromen, Farbstoffe oder Lecithin – und das ist in den USA der aktuelle Trend“, sagt Büttner. An der amerikanischen Ostküste seien Produkte aus Europa sowieso gefragt.

Generell ist der eigene Qualitätsanspruch bei Schokoladen-Rausch hoch: „Wir verarbeiten ausschließlich die besten Plantagen-Edelkakaos der besten Anbaugebiete der Welt zu herausragenden puren Schokoladen“, verspricht der Vorsitzende der Geschäftsführung, Jürgen Rausch auf der Internetseite seines Unternehmens.

mic

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