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Messerstecherei vor Discothek

Albaner nach 13 Jahren festgenommen Messerstecherei vor Discothek

Wie die Polizei mitteilte, konnte Anfang April ein mit internationalem Haftbefehl gesuchter Albaner in Belgien festgenommen werden. Der Mann steht im Verdacht, im Oktober 2004 in Peine mehrere Männer vor der Discothek „Crazy Daisy“ am Lehmkuhlenweg mit einem Messer verletzt zu haben.

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Messerstecherei vor der Peiner Discothek „Crazy Daisy“ vor 13 Jahren: Ein Albaner wurde jetzt von der Polizei in Belgien festgenommen.

Quelle: Archiv

Dem zur Tatzeit 21-jährige Mann, der zwischenzeitlich nach Deutschland ausgeliefert wurde, ist mittlerweile in Aachen der Haftbefehl verkündet worden. Er wurde auf richterliche Anordnung in Untersuchungshaft genommen.

Der tatverdächtige Albaner hatte im Oktober 2004 in der Peiner Discothek „Crazy Daisy“ eine zunächst verbale und dann handgreifliche Auseinandersetzung mit einem aus der Türkei stammenden Mann (zur Tatzeit 33 Jahre) gehabt. An dieser Schlägerei beteiligten sich dann mehrere Personen aus beiden Herkunftsländern. Die beiden Parteien wurden von dem Sicherheitsdienst der Discothek getrennt und des Hauses verwiesen.

Vor der Discothek ging die Auseinandersetzung dann jedoch weiter. In deren Verlauf soll der tatverdächtige Albaner mit einem Messer den Türken und vier weitere Personen im damaligen Alter von 18 bis 26 Jahren aus seinem Umfeld zum Teil schwer verletzt haben.

Nach Ermittlungen der Polizei, die eine aus acht Personen bestehende Sonderkommission eingerichtet hatte, konnte der Albaner als Tatverdächtiger ermittelt werden.

Dieser konnte jedoch nicht mehr festgenommen werden, da er bereits einen Tag nach der Tat mit unbekanntem Aufenthalt nach Albanien ausgereist war. Gegen ihn wurde ein internationaler Haftbefehl erlassen, der jetzt in Belgien von der dortigen Polizei vollstreckt werden konnte.

Die Polizei Peine ist von der Staatsanwaltschaft in Hildesheim beauftragt worden, die Ermittlungen wieder aufzunehmen.

Kriminalhauptkommissar Carsten Sommer, der die Ermittlungen leiten wird, hat sich bereits die Akten kommen lassen und wird den Tatverdächtigen in den nächsten Tagen zu den Vorwürfen, unter anderem wegen eines versuchten Tötungsdelikts, vernehmen.

Text wurde aktualisiert

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