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Messerstecherei: Flüchtling lebensgefährlich verletzt

Vechelde Messerstecherei: Flüchtling lebensgefährlich verletzt

Ein Flüchtling (41) schwebt nach einer Messerstecherei in Lebensgefahr: Am frühen Freitagmorgen gegen 1.10 Uhr kam es in einem als Asylunterkunft genutzten Zweifamilienhaus zu einer Auseinandersetzung zwischen sechs Personen afrikanischer Herkunft. Ein 41-Jähriger wurde durch Messerstiche verletzt.

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Die Peiner Polizeiwache an der Schäferstraße: Hier werden derzeit die fünf Tatverdächtigen aus Afrika verhört. Einer von den Männern hat auf einen 41-jährigen Flüchtling eingestochen und ihn lebensgefährlich verletzt.

Quelle: Foto: Archiv

Vechelde. Er musste notoperiert werden. Die Polizei Peine vernimmt derzeit die fünf Tatverdächtigen, die in Gewahrsam genommen wurden.

Polizei-Sprecher Peter Rathai sagte: „Die Männer, die zusammen alkoholische Getränke genossen hatten, waren aus noch nicht bekannten Gründen in Streit geraten. Im Verlauf dieses Streites wurde einer der Beteiligten, der 41-jährige Mann, mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt.“ Das Opfer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus eingeliefert, wo es notoperiert werden musste. Die an der Auseinandersetzung beteiligten Personen wurden vorläufig festgenommen.

Über die Hintergründe der Tat und wer von den Beteiligten letztendlich auf den Mann eingestochen hat, können laut Rathai noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern zurzeit noch an, ein Dolmetscher übersetzt die Aussagen. Der Sprecher ergänzte: „Um die Bewohner zu schützen, nennen wir nicht die Straße, an der sich das Haus befindet. Aber ich darf sagen, dass dort mehrere Flüchtlinge leben. Die fünf Tatverdächtigen wohnen dort schon länger.“

Die zuständige Braunschweiger Oberstaatsanwältin Birgit Seel erklärte gegenüber der PAZ: „Wir warten jetzt die Ergebnisse der polizeilichen Ermittlungen und der rechtsmedizinischen Untersuchungen ab und werden dann gebenenfalls ein Verfahren einleiten.“

! Unterdessen ist in einem Flüchtlingsheim in Wolfsburg ein Asylbewerber gewaltsam ums Leben gekommen. Ein 33-Jähriger aus Kamerun starb in der Nacht zum Freitag, wie die Polizei mitteilte. Zwei 37 und 40 Jahre alte Mitbewohner aus Simbabwe und Ghana wurden unter Tatverdacht vorläufig festgenommen. Die Hintergründe der Gewalttat waren zunächst noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion des Toten an.

tk/dpa

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