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Menschengeschichten im Gemeindehaus

Peine Menschengeschichten im Gemeindehaus

Peine. Fesselnd, traurig, spannend und schön lesen sich die Geschichten auf den Tafeln im Gemeindehaus der Friedenskirche. 15 Jugendliche haben sie bei einem Projekt des Migrationsdienstes der Caritas und der Jugendkulturschule erstellt.

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Menschengeschichten: Die Mitwirkenden der Vernissage.

Quelle: nic

In Zusammenarbeit mit Amnesty International wurden die Tafeln nun zur Woche des ausländischen Mitbürgers gezeigt.

Mehr als 50 Gäste waren zur Eröffnung der Ausstellung ins Gemeindehaus gekommen. „In unserer Gemeinde haben wir seit dem vergangenen Jahr gelernt, mit Menschen aus anderen Ländern zu leben, zu lachen und manchmal auch zu weinen. Es gibt nicht ‚die‘ Flüchtlinge, sondern ganz unterschiedliche Menschen mit ihren Geschichten“, begrüßte Pastor Hans-Martin Joost die Gäste.

Rahsan Kaya von der Peiner Ortsgruppe von Amnesty International nahm diesen Faden auf und berichtete von einem Flüchtling aus Eritrea, der in den sieben Jahren seiner Flucht eine Odyssee durch viele Länder erlebte, Gewalt, Hass und Krieg erfuhr und nun endlich in Frieden in der Schweiz leben kann. „Die Rede ist von Menschen. Wie groß muss deren Not sein, dass sie alles zurücklassen und sich zum Teil für viele Jahre auf eine Flucht begeben“, sagte sie sichtlich bewegt.

Anne Hoffmann von der Caritas blickte zurück auf das Jubiläum des Migrationsdienstes im vergangenen Jahr. Aus diesem Anlass heraus war die Idee entstanden, ein Projekt mit 15 Jugendlichen an der Jugendkulturschule durchzuführen. Drei junge Frauen berichteten darüber, wie sie gelernt hatten, Interviews zu führen, Fragen auszuwählen und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. 25 Porträts ganz unterschiedlicher Menschen vom 15-jährigen Mädchen aus dem Irak über den 41-jährigen Familienvater aus Afghanistan bis hin zur 80-jährigen Georgierin mit deutschen Wurzeln sind so entstanden. Zu lesen sind die Geschichten - viele mit Foto - auf großen Tafeln.

Die Besucher der Ausstellungseröffnung vertieften sich interessiert in die Texte, die beim anschließenden Imbiss reichlich Gesprächsstoff boten.

nic

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