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Mehr als 200 Erzieher demonstrierten

Peine Mehr als 200 Erzieher demonstrierten

Peine. Lautes Trommeln, Trillerpfeifen und immer wieder der Ruf nach gerechter Entlohnung: Am Mittwoch fand eine Demonstration von mehr als 200 streikenden Kita-Erzieher in der Peiner Innenstadt statt, die von den Gewerkschaften Verdi und Komba organisiert worden war.

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Mehr als 200 Erzieher demonstrierten in der Peiner Innenstadt, um auf ihre Forderung nach mehr Lohn aufmerksam zu machen.

Quelle: bol

Die Erzieherinnen fordern zehn Prozent mehr Lohn. Pünktlich um 10 Uhr machten sich die Anhänger von Verdi vom Gewerkschaftshaus aus auf den Weg, um am Bahnhof die Kollegen von Komba zu treffen und gemeinsam auf die Missstände in Sachen Bildungspolitik aufmerksam zu machen. Die Streikenden zogen unter anderem am Kreishaus vorbei und zum historischen Marktplatz, auf dem eine Kundgebung stattfand.

Verdi-Geschäftsführer Sebastian Wertmüller hielt eine Rede, er sagte: „Ihr habt ordentlich Krach gemacht, Landrat Einhaus sollte unsere Forderungen gehört haben.“ Weiter berichtete er über den Streikverlauf, der unbefristet zunächst bis Pfingsten angedacht ist, dann geprüft und gegebenenfalls verlängert wird. „Ich weiß, es fällt nicht leicht zu streiken, wenn man Verantwortung hat. Doch wir haben gute Gründe dafür und wissen uns nicht anders zu helfen“, sagte er in seiner Rede, die große Zustimmung fand. „Eigentlich wollen wir wieder arbeiten - wenn die Rechnung stimmt“, so Wertmüller weiter.

Ähnliche Worte fand auch Wolf Heinrich Becker von der Komba. „Gemeinsamkeit macht stark. Zehn Prozent mehr Gehalt, das steht euch schon seit Jahren zu. Es wird Zeit, das endlich einzufordern“, sagte er und weiter: „Die, die das verhindern, kommen schon mit ihren Kindern zu Hause nicht zurecht und brauchen Hilfe von anderen Eltern, wenn ein Geburtstag mit fünf, sechs Kindern ansteht. Die sollten mal zu euch in die Kita kommen.“ Weiter sprach er über das letzte Kindergartenjahr, das für Eltern kostenfrei ist, und darüber, das angedacht wird, auch das zweite Kita-Jahr kostenlos anzubieten. „Bevor man Bildung kostenfrei anbietet, muss man an euch denken. Mit der Ehrenamtskarte könnt ihr nicht einkaufen gehen“, sagte er - und auch Beckers Worte fanden große Zustimmung.

bol

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