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Mehr Straftaten im Kreis Peine

Peine Mehr Straftaten im Kreis Peine

Einbrüche, Diebstähle, Drogen - die Zahl der Verbrechen ist im Kreis Peine deutlich gestiegen. Eine unerfreuliche Entwicklung, die Polizei-Chefin Heike Heil und Erster Kriminalhauptkommissar Michael Sock am Mittwoch bei der Vorstellung der Kriminalstatistik bekannt gegeben haben.

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Stellten die Kriminalstatistik 2014 für den Landkreis Peine vor: Erster Kriminalhauptkommissar Michael Sock und Peines Polizei-Chefin Heike Heil mit den umfangreichen Auswertungen.

Quelle: ju

Peine. Insgesamt 6660 Straftaten wurden im Jahr 2014 bei der Peiner Polizei angezeigt. Im Jahr zuvor hatte man sich im Polizeikommissariat Peine noch über einen Rückgang auf 6340 Vergehen gefreut.

Zufrieden ist die Polizei-Chefin hingegen, dass die Aufklärungsquote trotz gestiegener Straftaten minimal gesteigert werden konnte. Rund 58,8 Prozent der Straftaten konnten aufgeklärt werden, im Vorjahr waren es 58,4 Prozent. „Es ist nur eine leichte Steigerung“, gab Heil zu. „Aber es ist ein positiver Trend - immerhin.“

Größter „Quotenkiller“ der Statistik sei für das Peiner Land die Rastanlage Zweidorfer Holz, erläuterte Sock. „Sie fällt nicht in unsere Sachbearbeitung, doch die Statistik richtet sich nach dem Tatort.“ Vor allem Tankbetrüger würden dort häufig zuschlagen, die nur schwer zu fassen seien. „Ohne das Zweidorfer Holz wäre unsere Aufklärungsquote im Betrugsbereich deutlich höher“, sagt Sock. Die hohe Zahl an Straftaten sei unter anderem auch darauf zurückzuführen, dass immer mehr Vergehen überhaupt zur Anzeige gebracht werden. Vor allem Betrug (plus 194 Fälle) und einfacher Diebstahl (plus 105 Fälle) schlagen in der Steigerung der Straftaten zu Buche. „Auffällig ist der relativ starke Anstieg der Ladendiebstähle, was den Schluss zulässt, dass der Einzelhandel offenbar den Einsatz von Detektiven verstärkt hat“, erklärt Heil. Insgesamt 353 Fälle verzeichnet die Peiner Polizei für das Jahr 2014, im Vorjahr waren es 290.

Auch bei den jugendlichen Tatverdächtigen gab es einen Anstieg. Gegenüber dem Vorjahr sind 18 Jugendliche und Kinder mehr bei solchen Delikten ermittelt worden (plus 35 Prozent).

Weiterhin besorgniserregend hoch ist auch die Zahl der Wohnungseinbrüche. „Auch, wenn die Zahlen einen deutlichen Rückgang aufweisen, ist das Niveau ähnlich dem Vorjahr“, so Sock. „Als die Statistik gefertigt wurde, gab es aufgrund personeller Engpässe Bearbeitungsrückstände, sodass einige Taten nicht gezählt wurden.

ju

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