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Max Harre und seine Familie blicken wieder optimistisch nach vorne

Edemissen Max Harre und seine Familie blicken wieder optimistisch nach vorne

Edemissen . Es war ein tragischer Schicksalsschlag: Während einer Vorführung der Edemisser Feuerwehr im September mit einer Schmutzwasserpumpe geriet Max Harre mit der Hand in den Ansaugbereich des Gerätes und verlor dabei trotz mehrerer Operationen seinen rechten Unterarm.

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Auf dem Peiner Weihnachtsmarkt: Max Harre mit Mutter Michelle und Vater Markus. im

Quelle: im

Jetzt zu Weihnachten blicken Max, seine Schwester Marie sowie seine Eltern Michelle und Markus wieder optimistisch nach vorne. Der Junge hat in der Reha in Hamburg fleißig an sich gearbeitet und tolle Fortschritte gemacht. Er bekommt jetzt eine Ergotherapie und soll bald eine Prothese erhalten.

Was in der schweren Zeit passierte, bewegt die Harres immer noch. Eine Welle der Hilfsbereitschaft setzte ein, um die ganze Familie zu unterstützen. „Es war überwältigend“, sagt Mutter Michelle Harre, die allen von ganzem Herzen dankt. „Die Anteilnahme ging weit über Edemissen hinaus. Wir bekamen Briefe aus Hillerse, Wolfsburg und Hannover. Jeden Tag lagen Geschenke vor der Tür, der ganze Ort stand hinter uns. Es ist total klasse, wenn man merkt, dass man den anderen nicht egal und nicht allein ist.“

Freunde richteten ein Spendenkonto ein, die PAZ rief alle Peiner auf zu helfen und der Verein „Keiner soll einsam sein“, dessen Träger die Peiner Allgemeine Zeitung ist, übergab 2000 Euro an Max und seine Familie. Fußballfan Max wurde zu Bundesligaspielen eingeladen, und ein Höhepunkt war der Besuch bei seinem absoluten Lieblingsklub Eintracht Braunschweig. An seinem elften Geburtstag traf der D-Jugend-Spieler des TSV Edemissen Trainer Torsten Lieberknecht und die Profis der Blau-Gelben. Es gab viele tolle Momente und jede Menge Autogramme.

Jetzt wünschen sich alle, dass wieder Ruhe einkehrt und die Familie zur Normalität findet. „Ich wünsche mir, dass Max so fröhlich bleibt wie er ist und auch seine Freunde und Schulkameraden ihn akzeptieren, wie er ist“, sagt Michelle Harre und ihr Mann Markus nickt.

Daran arbeitet der tapfere Junge ganz selbstbewusst. Er trainiert wieder im Verein, will alles alleine machen und hat trotz der langen Pause jetzt eine Eins im Mathetest geschrieben. Seine Weihnachtswünsche sind naheliegend: „Vier Dauerkarten für Eintracht Braunschweig, denn wir sind ja vier zu Hause, und dass die Blau-Gelben endlich wieder gewinnen“, sagt Max fröhlich. Außerdem einen Laptop und Lego.

Und für die Zukunft? „Ich will Landwirt werden, da hat man viel mit Tieren, Technik und Treckern zu tun“, erklärt Max, der den Hof mit seinen Kumpels Lasse und Lukas betreiben will. Vierter im Bunde ist Tim. Der will zwar kein Landwirt werden, sondern Tierarzt, aber das passt dann ja auch.

jti

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