Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Marode Hertha-Peters-Brücke: Gutachten bis August

Peine Marode Hertha-Peters-Brücke: Gutachten bis August

Peine. Ausbessern oder gar für Millionen neu bauen? Nur 28 Jahre nach der Fertigstellung ist die Hertha-Peters-Brücke über den Mittellandkanal und die B 65 offenbar ein Sanierungsfall. Fest steht: Nur mit immensem Aufwand und hohen Kosten kann sie wieder instandgesetzt werden. Das Problem: Pilzbefall.

Voriger Artikel
Jugendamt macht 3,2 Millionen Euro Defizit
Nächster Artikel
CDU fordert Kreishaus-Neubau in City zu prüfen

Ordentlich Holz an der Brücke: Das Bauwerk wurde 1988 fertig gestellt und besteht zum großen Teil aus tropischem Bongossi-Hartholz.

Quelle: Michael Lieb

Feuerschwamm und Rindenpilz zerfressen zum Teil tragende Holzteile des Bauwerks von innen nach außen.

Für den rund zwei Millionen Mark teuren Brückenbau war 1988 vor allem aus wirtschaftlichen Gründen Tropenholz verwendet worden, das als besonders langlebig und robust gilt - übrigens auch gegen Pilzbefall. Umweltschützer demonstrierten damals bei der Einweihung der Brücke gegen die Verwendung des afrikanischen Hartholzes.

Jetzt soll nach Angaben der Stadt Peine das beauftragte Ingenieur-Büro Schüßler-Plan aus Hannover bis August ermitteln, ob eine wirtschaftliche Sanierung der Brücke möglich ist oder ob eine komplette Erneuerung erfolgen muss. Das Gutachten kostet die Stadt 25.000 Euro.

Seit August 2014 wurden bereits 63.000 Euro für die Statik- und Holzbegutachtung der Hertha-Peters-Brücke ausgegeben. Dabei wurden die Schadpilze festgestellt, Bohrwiderstandsmessungen durchgeführt und die Eindringtiefe des Pilzbefalls ermittelt, damit eine Nachberechnung der Statik erfolgen konnte.

Ergebnis der Untersuchungen: Es besteht zeitnah Handlungsbedarf, da ansonsten der Sanierungsaufwand zunehmen würde. „Durch eine weiter fortschreitende Holzschädigung wären in näherer Zukunft auch Nutzungsbeschränkungen nicht auszuschließen“, erklärte die Sprecherin der Stadt Peine, Petra Neumann, auf PAZ-Anfrage.

Die Fußgänger- und Radfahrer-Brücke ist 218 Meter lang und überspannt die B65 und den Mittellandkanal. Benannt ist sie nach der früheren Peiner Landrätin Hertha Peters, der ersten Frau in dieser Funktion in Niedersachsen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Peine

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung