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Mannesmann Stahlhandel produziert in Peine spezielle Stahlträger für Bahnbrücken

Peine Mannesmann Stahlhandel produziert in Peine spezielle Stahlträger für Bahnbrücken

Der Bedarf an neuen Bahnbrücken und an Sanierungen der bestehenden Brücken ist groß. Die erhöhte Nachfrage ist eine große Chance für den Standort Peine, denn hier werden vom Mannesmann Stahlhandel (SMSD), der zum Stahlkonzern Salzgitter AG gehört, spezielle Stahlträger für den Bahnbrückenbau produziert.

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Diese Mitarbeiter des Mannesmann Stahlhandels (SMSD) produzieren in Peine unter anderem spezielle Stahlträger für Bahnhbrücken.

Quelle: Salzgitter AG

Deutsche-Bahn-Chef Dr. Rüdiger Grube befürchtet sogar Brückensperrungen. Im Schnitt hält eine Brücke 100 Jahre lang. Fast jede dritte der 25 000 Eisenbahnbrücken in Deutschland ist älter - und damit sanierungsbedürftig. Die erhöhte Nachfrage bedeutet eine große Chance für den Standort Peine, wo vom Mannesmann Stahlhandel spezielle Stahlträger für den Bahnbrückenbau produziert werden. In einer Halle auf dem Peiner-Träger-Gelände in der Südstadt läuft die Produktion.

Bei solchen Sanierungen und Neubauten der Bahnbrücken werden Stahlträger gebraucht, viele davon mit Anarbeitung - also mit Zusatzleistungen wie Bohren, Schweißen, Anbringen von Kopfplatten, speziellen Zuschnitten und diversen Verfahren der Oberflächenbeschichtung. Geeignet sind diese Träger beispiels­weise auch für Parkhäuser, Produktionshallen, Stadien, Häfen und auch Einkaufszentren. Hier kommen unter anderem einbaufertige Deckenelemente zum Einsatz, die in Peine gefertigt werden. „Für uns sind diese Dienstleistungen ein wichtiger Beitrag, um uns im Wettbewerb mit anderen Stahlhändlern zu differenzieren“, berichtet SMSD-Geschäftsführer Manfred Stach.

Schon heute würden zwischen 50 und 60 Prozent der Träger vom Handel mit Anarbeitung verkauft. „Dies ist für uns ein ökonomisch sehr interessanter Markt“, sagt Stach.

30 Mitarbeiter sind von der kriselnden Schwestergesellschaft Peiner Träger (PTG) zum Stahlhandel gewechselt, der am Standort Peine investiert. In der Anarbeitungshalle, in Sichtweite der Walzwerke der PTG und damit in logistisch günstiger Lage, hat sich einiges getan. „Wir haben Sägen, Schweißanlagen und Bombierpressen hier an diesem Standort konzentriert, um die Abläufe zu optimieren“, erklärt Betriebsleiter Ralf Felderhoff. „Mit der zweiten Säge und der neuen Brennanlage haben wir die Kapazitäten verdoppelt und das Dienstleistungsspektrum erweitert.“

Die Prozesse sind technologisch anspruchsvoll. So sind Messungen lasergestützt, und beim Brennen oder Ausklinken kommen Roboter zum Einsatz. Demnächst ist ebenfalls der Betrieb eines Schweißroboters geplant.

Neben den externen Kunden werden auch Schwestergesellschaften der Salzgitter AG beliefert - beispielsweise die Salzgitter Flachstahl. Auch andere Konzerngesellschaften können den Service nutzen. „Wir werden unseren rohrproduzierenden Schwestergesellschaften aus dem Geschäftsbereich Energie vorstellen, welch breites technisches Spektrum wir hier in Peine anbieten“, so Manfred Stach.

rd

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