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Manege frei in Vöhrum

Vöhrum Manege frei in Vöhrum

„Die Integrierte Gesamtschule will sich nach außen öffnen. Dazu haben wir hier optimale Möglichkeiten“, sagt Betina Gube, Leiterin des Tier- und Ökogartens der Schule. Als neuen Schritt auf dem Weg der Öffnung gibt es dort nun einen eigenen Zirkus.

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Petra Behle-Schulz, Betina Gube, Kerstin Stephan (von links), Pony Nuri und die Kinder vom Zirkus Mi-Ma-Monika.

Quelle: azi

Peine-Vöhrum . „Die Integrierte Gesamtschule will sich nach außen öffnen. Dazu haben wir hier optimale Möglichkeiten“, sagt Betina Gube, Leiterin des Tier- und Ökogartens der Schule. Als neuen Schritt auf dem Weg der Öffnung gibt es dort nun einen eigenen Zirkus.

Die Manege bildet ein Weidenrund mit zwölf Metern Durchmesser. „Wir haben die Zweige einen Meter tief eingegraben und andere Zweige quer durchgeflochten. Das Prinzip ist das gleiche wie bei einer Weidenkirche“, sagt Gube. Den Eingang bildet ein Tor aus Holzbalken. Daran hängt ein Eichenbrett mit der Inschrift „Zirkus Mi-Ma-Monika“.
Im Inneren der Weidenmanege üben Kinder mit Hula-Hoop-Reifen. Als nächste Stufe warten Bodenakrobatik und der Bau einer lebenden Pyramide. Später soll es auch Tierdressuren geben. „Aber zunächst muss sich die Gruppe besser kennenlernen“, sagt Gube.

Spaß und soziales Lernen

Geleitet wird der Zirkus in ehrenamtlicher Arbeit von der Sozialpädagogin Petra Behle-Schulz. Das erste Treffen war nach den Osterferien. Gerichtet ist das Angebot ausschließlich an Kinder, die nicht die Integrierte Gesamtschule besuchen.

Seit ihrer Gründung bietet die Schule Zauber-, Zirkus- und Tierdressur-Arbeitsgemeinschaften an. Mit der Zeit seien auch die Anfragen von Kindern anderer Schulen immer häufiger geworden. Deshalb wurde nun der Zirkus ins Leben gerufen.

Das Ziel sind gemeinsame Auftritte von Zirkuskindern und Teilnehmern der Arbeitsgemeinschaften. Dabei sollen auch behinderte Schüler der Integrierten Gesamtschule mitmachen. „Im letzten Jahr haben wir bereits einen ‚Zirkus der Generationen‘ mit Bewohnern des Peiner Seniorenheims ‚Rosenhof‘ auf die Beine gestellt“, sagt Gube. Neben der Freude am Zirkus spiele auch soziales Lernen eine wichtige Rolle. „Mit Spaß die eigenen Grenzen zu erkunden, kommt in der Gesellschaft viel zu kurz. In unserem Zirkus müssen die Kinder auch ihre Schwächen entdecken und akzeptieren. Das ist nicht leicht“, sagt Gube.

Der Umgang mit Tieren sei besonders wertvoll: „Die Tiere werden von Kindern oft besser akzeptiert als Erwachsene. Gleichzeitig sind sie geradlinig und lassen sich nicht auf Diskussionen ein. Das macht sie zu wertvollen pädagogischen Helfern“, sagt Gube lächelnd.

azi

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