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Malzfabrik Heine wird abgerissen

Peine Malzfabrik Heine wird abgerissen

Peine. Nun steht es fest: Die Malzfabrik Heine am Friedrich-Ebert-Platz wird abgerissen. Damit ist die Zeit der Mälzereien in Peine endgültig vorbei.

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Ein Markenzeichen der Stadt, die markanten Silos von Malz Heine verschwinden bald. Die Eigentümer lassen die Fabrik abreißen, die denkmalgeschützte Villa bleibt stehen.

Quelle: Thorsten Pifan

Denn auch die Tage der ehemaligen Malzfabrik Langkopf - gegenüber von Malz Heine - sind gezählt. Allerdings hat der Eigentümer von Langkopf die Abbruch-Arbeiten aktuell unterbrochen.

Der Abbruch der Malzfabrik Heine, die 1871 am heutigen Standort, dem damaligen Pferdemarkt, gegründet worden ist, startet in diesen Tagen. Dies bestätigte Volker Riechers, Geschäftsführer für den Bereich Mälzerei der Getreide AG, die die Fabrik 2013 von der Rudolf-Meyer-Gruppe übernommen hat. Einen Zeitplan, wann die Gebäude komplett verschwunden sein werden, will Riechers nicht nennen. „Wir werden nicht getrieben und wollen lieber sorgfältig als schnell arbeiten“, sagte er. Dazu gehöre es auch, einen neuen Standort für die Mobilfunkmasten zu suchen, die sich auf den markanten weißen Silos befinden. Aktuell werden die ersten Teile aus den Gebäude ausgeräumt und verwertet.

„Wir haben den Abriss Hand in Hand mit der Stadt geplant“, so Riechers. Weitere Pläne mit dem Gelände gebe es aktuell nicht. Ziel sei es, das Grundstück zu vermarkten, wenn die Gebäude abgerissen sind. Eventuell käme die Stadt Peine als Käufer infrage. Die Getreide AG sei aber auch hin und wieder in Gesprächen mit Investoren, die dort etwas entwickeln wollen. Konkrete Anfragen gibt es aktuell laut Riechers aber nicht.

Die Mälzerei Heine wurde von Wilhelm Heine gegründet. 128 Jahre befand sich die Firma im Familienbesitz. Die Heines unterhielten auch Malzfabriken in Braunschweig und Hildesheim. Die Niederlassung in Hildesheim gaben sie in den 1970er-Jahren aber auf, weil dort keine Expansion mehr möglich war. 1999 verkauften die am Unternehmen beteiligten Familien die Fabrik an die Rudolf-Meyer-Gruppe, die 2004 auch die Malzfabrik Langkopf dazu kaufte. 2010 wurde der Betrieb bei Langkopf still gelegt. Die Malzfabrik Heine bestand zunächst weiter. Nachdem die Getreide AG die Fabrik übernommen hatte, legte sie aber auch den Betrieb bei Malz Heine still.

von Thorsten Pifan

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