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Mai-Demos: Heil und Möhle verurteilten Lohndumping

Peine Mai-Demos: Heil und Möhle verurteilten Lohndumping

Peine. Für bessere Arbeitsbedingungen und gegen Rechtsradikalismus haben sich Peiner Politiker und Gewerkschafter am Tag der Arbeit in Peine und Ilsede ausgesprochen. In Peine kam es zu einem Zwischenfall, als ein Betrunkener den Peiner DGB-Chef Frank Raabe-Lindemann mit einem Bierglas bewarf.

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Kundgebung vor dem Gewerkschaftshaus: 450 Menschen waren gestern bei der Veranstaltung in Peine dabei.

Quelle: im

Unter dem Motto „Gute Arbeit für Europa - Gerechte Löhne, Soziale Sicherheit“ hatte der DGB gestern zu Maikundgebungen in Peine und Ilsede aufgerufen. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hubertus Heil warnte die 450 Zuhörer, die sich vor dem Gewerkschaftshaus in Peine versammelt hatten, vor einer Entsolidarisierung der Gesellschaft und der EU-Staaten. Wie sein Vorredner, der DGB-Kreisvorsitzende Raabe-Lindemann, forderte er statt Lohndumping Arbeit, von der die Menschen leben können, gleiche Bildungs- und Verdienstchancen für Frauen und Männer, Reiche und Arme sowie einen menschenwürdigen Mindestlohn. Als er „Keine Chance für Nazis“ forderte, gab es kräftigen Applaus.

Raabe-Lindemann erinnerte an den Naziaufmarsch in Peine zum 8. Mai vor einem Jahr und forderte die Peiner an diesem Tag der Befreiung zur Gegenwehr auf. Von einem offenbar alkoholisierten Zuhörer wurde er während seiner Rede mit einem Glas beworfen - getroffen wurde er nicht. Die Polizei erteilte dem Randalierer daraufhin einen Platzverweis. Einen politischen Hintergrund habe es nicht gegeben, sagte Polizeisprecher Peter Rathai.

Beim Maifest des DGB im Festsaal in Groß Ilsede forderte der SPD-Landtagsabgeordnete Matthias Möhle vor rund 90 Zuhörern Frauenquoten für Aufsichtsräte, Lohngleichheit und kritisierte das Betreuungsgeld für Eltern als Fernhalteprämie. Wie Udo Meyer, der Betriebsratsvorsitzende der Peiner Träger, wandte er sich gegen Lohndumping und die Aushöhlung des Tarifrechts, hob aber positiv hervor, dass der Landkreis mehr als 30 Millionen in den Bildungsbereich gesteckt habe.

sz

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