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Magenta Brass: Reise durch die Blechbläser-Kunst

Peine Magenta Brass: Reise durch die Blechbläser-Kunst

Peine. Am Sonntag fand das letzte Konzert des Projektes „Call of Brass“ des jungen Blechbläserquintetts Magenta Brass aus Hannover in der Peiner St.-Jakobi-Kirche statt. Mit Werken von Giovanni Gabrieli, Viktor Ewald, Malcolm Arnold und Luciano Berio begeisterten die Musiker das Publikum.

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Aus Hannover: Das Blechbläserquintett Magenta Brass.

Quelle: bol

Das Quintett setzt sich zusammen aus Torben Pannen, Simon Waymann (beide Trompete), Tammo Krüger (Horn), Jonas Kruse (Posaune) und Steffen Schulte (Tuba).

Im November 2013 hat sich das Quintett gegründet, dass aus Studenten der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover besteht. Seitdem erarbeitete sich das Ensemble ein vielseitiges Repertoire und überzeugte auch diesmal auf ganzer Linie. „Call of Brass“ bedeutet übrigens so viel wie „Klang von Messing“ - also eher blechern. Doch das, was die jungen Musiker da boten, war alles andere als blechern.

In feiner Harmonie, mal nahezu ohrenbetäubend laut, mal leise, und immer mit viel Herzblut, boten die Musiker den Besuchern eine kleine Reise durch die Blechbläser-Kunst von ihren Anfängen in der Renaissance bis zur Moderne.

Gleich zu Beginn des Konzertes brachte das Quintett das Gotteshaus mit der „Fanfare aus dem Ballett „La Péri“ von Paul Dukas zum Beben. Kräftige Klänge, die herrschaftlich wirkten, wie man es sonst aus Historienfilmen kennt, erklangen und machten einen ganz besonderen Zauber aus. Großartig ging es weiter, mit dem mal düster-dramatischen und dann wieder fröhlich-beschwingten „Quintett Nr. 4 in AS-Dur, op. 8“ von Viktor Ewald. Unterbrochen von kleinen Erklärungen zu den einzelnen Stücken machte das Quintett eine runde Sache daraus.

Das Können der fünf Musiker, gepaart mit der beeindruckenden Akustik im Gotteshaus, sorgte für einen Genuss der ganz besonderen Art. Dieser wurde vom Publikum mit viel Zwischenapplaus bedacht, was den hochkonzentrierten Musikern immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Zum Ende bedankte sich das Publikum mit großem Applaus. Ach, und wer sich gefragt hat, wie es denn zum Namen Magenta Brass kam, dem sei verraten, dass man sich dabei auf die Architektur des Hochschulgebäudes bezog. Dem hat das Quintett es nämlich zu verdanken, dass die Proben meist auf magentafarbenem Teppichboden stattfinden.

bol

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