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Männerkörper als Rhythmus-Instrumente

Peine Männerkörper als Rhythmus-Instrumente

Es ist ja nicht so ganz leicht, die Peiner aus der Reserve zu locken und zu Begeisterungsstürmen zu bewegen, doch dass es durchaus möglich ist, zeigten am Donnerstagabend in den fast ausverkauften Peiner Festsälen eindrucksvoll die fünf Musiker von „Power! Percussion“.

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Beim Auftritt: Power! Percussion

Quelle: rb

Peine. Diese Schlagzeuger haben Rhythmus im Blut, Entertainer-Qualitäten, eine tolle Bühnenpräsenz und verbinden alles mit einer abwechslungsreichen Show voller origineller Details und geschickt platzierter Lichteffekte zu einer perfekten Symbiose. Was besonders auffällt: Im Publikum sind alle Altersgruppen vom Großvater bis zum Enkel im Grundschulalter vertreten - und alle haben gleichermaßen ihren Spaß.

Trommeln kann man überall und auf allem, wie eindrucksvoll zu erleben war: Aluleitern, Mülltonnen aus Blech und aus Plastik, Mikro-Ständer, Fußboden, Gummistiefel oder der eigene Körper sind ebenso als Rhythmusinstrumente geeignet wie das professionelle Equipment, das natürlich auf der Bühne ebenfalls nicht fehlte und ausgiebig zum Einsatz kam.

Mal laut und wuchtig, dann wieder zart und leise ging es auf der Bühne zu, und das Programm hielt so manche Überraschung bereit. Unter anderem wurde ein Geräuschteppich wie in einem Regenwald gewebt, und mit dem Marimbaphon ging es dann fast klassisch weiter.

Durchweg faszinierend schaffen es die fünf Männer, scheinbar mit spielerischer, fast jungenhafter Leichtigkeit und gut gelaunt perfekt zusammenzuspielen und sich gegenseitig sozusagen die musikalischen Bälle zuzuwerfen. Die Professionalität hat ihren Grund: Alle sind studierte Musiker und haben reichlich Bühnenerfahrung in ganz unterschiedlichen Genres von der Oper über Rock und Pop bis hin zu Kirchenmusik.

Gern ließ sich das Publikum einbinden. Getrommelte Melodien wie „In München steht ein Hofbräuhaus“ wurden lautstark mitgesungen, es wurde geschnippst und begeistert im Rhythmus geklatscht und gestampft, und so gestalteten die Percussion-Fans das Programm quasi selbst mit. Zum Schluss hielt es vor Begeisterung kaum noch jemanden auf seinem Platz, und der Applaus wollte nicht enden.

wos

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