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Mälzerei brannte: Großeinsatz der Feuerwehr

Peine Mälzerei brannte: Großeinsatz der Feuerwehr

Peine. Großeinsatz der Peiner Feuerwehren über zwei Tage: Dichter Rauch kam aus dem alten Gebäude der alten Heine-Mälzerei an der Theodor-Heuss-Straße, die derzeit abgerissen wird. Im Keller hatte sich altes Getreide - vermutlich durch einen Gärprozess - selbst entzündet und war in Brand geraten.

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Die Feuerwehrleute löschten den Brand in der alten Heine-Mälzerei. Ein Bagger half beim Abtragen der heißen Getreideglut.

Quelle: tk

Der Einsatz dauerte sehr lange, da die Feuerwehrleute die Glutnester im Keller des einsturzgefährdeten Gebäudes nur schwierig löschen konnten. Das gelang erst gestern Abend.

Was ist genau passiert? Alarm ging wegen des Getreide-Brandes bei der Feuerwehr Peine am Samstag um 14.33 Uhr ein. Sofort waren mehrere Peiner Feuerwehren mit acht Fahrzeugen und Drehleiter, die Rettungssanitäter und die Polizei vor Ort. Die Theodor-Heuss-Straße musste gesperrt werden. Experten der Feuerwehr drangen mit Atemschutzgerät in das verrauchte, große Mälzerei-Gebäude ein, um den Brandherd zu suchen. Mit der Drehleiter versuchte man auch von oben, das Feuer im meterhohen Haus zu orten - ohne Erfolg. Dieses Vorgehen wurde schnell wieder abgebrochen, auch da das alte Gebäude einsturzgefährdet ist. Menschen befanden sich glücklicherweise nicht in der Mälzerei.

Großeinsatz: Die alte Peiner Heine-Mälzerei brannte zwei Tage. Der Brandherd stellte die Feuerwehrleute vor eine anspruchsvolle Aufgabe.

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Feuerwehr-Einsatzleiter Peter Weber sagte der PAZ: „Mit Hilfe eines Baggerfahrers gelang es uns dann, zwei Löcher in die Kellermauer zu rammen, und wir haben dann mit Schläuchen etwa 3000 Liter Löschschaum in den Keller gepumpt. Doch leider sind wir nicht nahe genug an den Haupt-Brandherd herangekommen und konnten die zahlreichen Glutnester nicht löschen.“ Deswegen habe man am Samstagabend um 20 Uhr im Dunkeln die Löschaktion vorerst abgebrochen, und das Feuer danach überwacht abbrennen lassen.

Sonntagmorgen ging es dann laut Weber weiter, „denn es konnte ein zweiter Bagger aufgetrieben werden, der den Bauschutt der Mälzerei über dem brennenden Kellerbereich entfernte“. Danach bohrten die Feuerwehrleute Löcher von oben in die Kellerdecke und konnten letztendlich mit noch einmal Tausenden Litern Schaum und Wasser endgültig den Brand löschen. Jetzt soll untersucht werden, warum sich das alte Getreide während des Abrisses noch im Gebäude befand und nicht entfernt worden war. Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren: Peine Kernstadt, Eixe, Handorf, Schwicheldt, Röhrse, Duttenstedt, Rosenthal, Schmedenstedt und Werkfeuerwehr Peiner Träger.

Text wurde aktualisiert

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