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MTV Vater Jahn freut sich über Fund: Meisterschafts-Schärpen aus den 1920ern

Peine MTV Vater Jahn freut sich über Fund: Meisterschafts-Schärpen aus den 1920ern

Peine. Verstaubte Relikte aus vergangenen Turnertagen sind auf dem Dachboden der ehemaligen Jahner Turnhalle aufgetaucht. Ole Siegel, dem das jetzt dort angesiedelte Sportgeschäft gehört, hat dem MTV Vater Jahn Peine gestern offiziell zwei mittlerweile bruchstückhafte Meisterschafts-Schärpen überreicht - ein lohnenswertes Tauschgeschäft.

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Der MTV Vater Jahn Peine freut sich über die gerahmten Schärpen. Gerstern überreichte Ole Siegel (l.) Karl-Heinz Pickrun (3.v.r.) den von Dieter Lahmann (2.v.r.) restaurierten Fund.

Quelle: ck

Denn schon lange habe es Siegel auf die Chronik zu Bau und Geschichte der Turnhalle in der Marktstraße abgesehen, teilte er augenzwinkernd mit. Und so bekam er im Gegenzug die 14 bunt bedruckten Blatt Papier mit den ersehnten Informationen von Vereins-Archivar Karl-Heinz Pickrun. Wegen Isolierarbeiten an Rohren habe Siegel auf dem Dachboden zu tun gehabt. „Zufällig habe ich die zwei Schärpen hinter einem Balken geklemmt entdeckt“, erzählte der Geschäftsinhaber. Völlig verstaubt und leider teils auch zerfleddert seien die Siegerbänder gewesen.

Sie zeugen vom Erfolg der damaligen Fußballer des MTV Vater Jahn Peine. Auf der einen ist der norddeutsche Meisterschaftstitel 1926 verzeichnet, auf der anderen der Meister 1925/26 im „Gau Braunschweig der deutschen Turnerschaft“. „Diesen Bezirk gibt es heute nicht mehr, daher ist die Schärpe umso mehr etwas Besonderes“, erläutert Pickrun.

Vereinsmitglied Dieter Lahmann hatte schließlich mit viel Mühe und Fingerspitzengefühl die von der Zeit gezeichneten Fundstücke gesäubert, genäht und versucht, so gut wie möglich wieder herzustellen. Und das ist ihm geglückt: Wenn auch in fünf Teilstücken, nahm Pickrun nun gestern die nostalgischen Erinnerungen schützend eingerahmt in Empfang. „Eine passende Stelle, wo wir das Bild anbringen, werden wir uns noch aussuchen“, so der Archivar. Vielleicht komme es in die Geschäftsstelle oder auch woanders hin.

Bis Anfang der 80er-Jahre hatte der MTV Vater Jahn im jetzigen Sportgeschäft seinen „Sitz“ gehabt. Aus Kostengründen war die Turnhalle schließlich verkauft worden. Wer weiß, welch unentdeckte Schätze noch im Verborgenen liegen und vielleicht schon bald zum Vorschein kommen.

ck

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